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Zeitschriftenverleger: „Es ist nicht die Zeit für Gegenforderungen im Manteltarifvertrag“

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Offensichtlich haben die Journalistengewerkschaften noch keine Einsicht in die Lage. „Bis heute signalisieren sie – selbst in der jüngsten Erklärung – keine Verhandlungsbereitschaft gegenüber den Vorstellungen der Arbeitgeber“, erklärte VDZ-Verhandlungsführer Dr. Günter Maschke vor den am Donnerstag stattfindenden Verhandlungen.

Offensichtlich haben die Journalistengewerkschaften noch keine Einsicht in die Lage. „Bis heute signalisieren sie – selbst in der jüngsten Erklärung – keine Verhandlungsbereitschaft gegenüber den Vorstellungen der Arbeitgeber“, erklärte VDZ-Verhandlungsführer Dr. Günter Maschke vor den am Donnerstag stattfindenden Verhandlungen. Stattdessen schlössen sie jede Bereitschaft zur gemeinsamen Bewältigung der Krise aus. „Die extreme wirtschaftliche Lage bei den Verlagen, insbesondere im Anzeigengeschäft zwingt zu tarifpolitischen Antworten. Diese können nicht darin bestehen, die tariflichen Ansprüche auszuweiten“, so Maschke.

Bei einem Rückgang im Anzeigenvolumen der Zeitschriften von über 16 Prozent im vergangenen Jahr und einem prognostizierten Wachstum von weniger als einem Prozent in diesem Jahr könne es nicht um Verbesserung von Arbeitgeberleistungen gehen. „Dabei erkennen die Zeitschriftenverleger an, dass in vielen Redaktionen heute individuelle Beiträge der Journalisten und Verlagsmitarbeiter geleistet werden.“ Umso unverständlicher sei die starre Haltung der Gewerkschaften, mit der letztlich der Fortbestand des Flächentarifvertrages gefährdet werde.