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Vertrieb

Verlage erhalten besseren Zugriff auf Vertriebsdaten aus dem Presse-Grosso

Print & Digital Vertrieb Erstellt von Eva-Anabelle v.d. Schulenburg

Ab nächstem Jahr werden Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie erhalten.

Ab nächstem Jahr werden Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie Nationalvertriebsunternehmen und auch die beiden Verlegerverbände VDZ und BDZV unmittelbare Nutzungsrechte an Vertriebsdaten aus dem Presse-Grosso erhalten. Dies wird durch das neue Presse Data Warehouse gewährleistet, auf das sich jüngst VDZ, BDZV und Bundesverband Presse-Grosso verständigten.

Bis spätestens zum Ende des ersten Quartals des nächsten Jahres sollen die Programmierarbeiten abgeschlossen sein, sodass der Online-Zugriff auf die Daten dann angeboten werden kann.

Auf dem diesjährigen VDZ/Grosso-Vertriebsforum am 14. September im Rahmen der Jahrestagung des Bundesverbandes Presse-Grosso stellten Dr. Olaf Conrad (Deutscher Pressevertrieb DPV) für den VDZ und Wolfgang Penders (Vorstandsmitglied des Grosso-Verbandes für das Ressort Marktanalyse) für den Grosso-Verband die wesentlichen Fakten und Neuerungen vor.

VDZ-Mitglieder können auf Nachfrage die auf dem Vertriebsforum vorgestellte Präsentation zum neuen Presse Data Warehouse erhalten (Tel. 030-726298-152; E-Mail a.mumm[at]vdz.de).

Das Data Warehouse wurde vom Bundesverband Presse-Grosso entwickelt und ist eine Branchenlösung zur Analyse des Zeitungs- und Zeitschriftenmarktes (Grosso-Einzelverkauf). Seit 2005 werden wöchentlich sogenannte Objekt-Folgedaten, d.h. titelbezogene Verkaufs- und Regulierungsdaten wie Bezugs- und Remissionszahlen sowie Objektstammdaten und soziodemographische Daten gepoolt und aufbereitet.

Durch eine VDZ/Grosso-Projektgruppe wurde nun ein neues Nutzungskonzept erarbeitet, sodass neben den Verbands-Grossisten und dem Bundesverband Presse-Grosso in naher Zukunft auch diejenigen Grossisten, die nicht dem Grosso-Verband angehören, Zeitungs-und Zeitschriftenverlage sowie Nationalvertriebsunternehmen, der VDZ und der BDZV das neue Presse Data Warehouse nutzen können.

Im Presse Datawarehouse stehen Objekt-Folgedaten derzeit für die Raumeinheiten Grosso, Regionalgruppe, Cluster und Bund zur Verfügung. Jeder Nutzer hat bestimmte Zugriffsrechte auf die Daten. Das Nutzungskonzept ist so gestaltet, dass kein Nutzer Zugriff auf die vollständigen Daten eines Verlages/Nationalvertriebsunternehmens oder eines Grossisten hat.

Die Presse-Grosso Marketing GmbH (PGM) betreibt und administriert als Auftragsdatenverarbeiter im Auftrag der Grossisten das Presse Data Warehouse.

Die Daten werden in einem geschlossenen Bereich online mit Login und Passwort zur Verfügung stehen. Das Nutzungskonzept trägt den Belangen des Datenschutzes durch vertragsrechtliche Regelungen und ein entsprechendes Sicherheitskonzept Rechnung.

Der Verlag/Nationalvertrieb kann die Daten dann für seine Vertriebsarbeit, Gespräche mit Grossisten und zur Analyse von Branchenentwicklungen nutzen.

Es wird ein paritätisch besetzter Beirat aus Vertretern der beiden Verlegerverbände und des Grossoverbandes gebildet, der den Betrieb und die inhaltliche Weiterentwicklung des Presse Data Warehouse unter Wahrung der Interessen aller Beteiligten begleiten wird.

Dr. Olaf Conrad, der für den VDZ die Vereinbarungen mit dem Grosso-Verband getroffen hat, sieht in diesem Ergebnis ausnahmslos Vorteile für die Verlage und Nationalvertriebsunternehmen: “Der schnelle Blick auf die Verkaufsdaten der eigenen Titel sowie Vergleiche mit dem Gesamtsortiment bis auf Objektuntergruppenebene wird der Vertriebsarbeit mit diesem Instrument im nächsten Jahr einen Quantensprung beschehren.“

Die Nutzungsgebühren werden sich dabei pro Verlag oder Nationalvertrieb in einem angemessenen Rahmen halten. Eine exakte monatliche Nutzungsgebühr steht noch nicht fest. Sie hängt von der Zahl der Nutzer auf Verlagsseite ab. Die Presse-Grossisten haben ihren finanziellen Beitrag in der Vergangenheit bereits durch den Aufbau des Data Warehouse geleistet.

Ludwig von Jagow, Geschäftsführer Vertrieb im VDZ, erklärt hierzu: „Wir werden die Mitgliedsverlage- und Nationalvertriebsunternehmen im VDZ dieser Tage umfassender über die Möglichkeiten des Presse Data Warehouse informieren und gleichzeitig abfragen, welcher Verlag beziehungsweise ND heute bereits erklären kann, als Nutzer teilzunehmen. Wir gehen heute von mindestens zwanzig Nutzern auf Verlagsseite aus. Auf Basis dieser Schätzung werden auf die Nutzer monatliche Nutzungsgebühren von etwa 300 Euro zukommen.“