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Leistungsschutzrecht, PZ Online

Verlage bauen App-Angebote stark aus

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Blitzumfrage unter großen Verlagen mit interessanten Ergebnissen

 

App-Angebote gewinnen für die Zeitschriftenhäuser immer mehr an Bedeutung. Dies zeigte eine Blitzumfrage des VDZ, die heute beim VDZ-Pressegespräch vorgestellt wurde. Insgesamt haben sich die App-Angebote zwischen Juni 2011 und April 2012 mit durchschnittlich 40 Apps pro befragten Verlag mehr als verdreifacht.

Die Studie zeigte, dass über 92 Prozent der Angebote redaktionellen Content bieten, sieben Prozent entfallen auf Service-Angebote wie Sportticker oder Spiele. Die Anwendungen werden auf unterschiedliche Arten angeboten, gut die eine Hälfte als PDF des Printtitels und knapp die andere Hälfte als native App. Auch die Erlösmodelle zeigen in ihrer Vielfalt die Flexibilität, mit der die Verleger auf die komplexen Ansprüche der Nutzer reagieren: Ungefähr drei Viertel sind im Einzelverkauf zu beziehen, ungefähr ein Viertel wird im Abo mitverkauft. Was die Erlösstruktur betrifft, sind 78 Prozent bezahlte Anwendungen, unabhängig vom Print-Produkt, und 17 Prozent sind kostenlose Anwendungen ohne Print-Bezug.

An der Umfrage nahmen zehn deutsche Medienhäuser aus dem Publikumszeitschriften- Bereich, aber auch drei große Fachzeitschriftenhäuser teil.