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Vertrieb

Vergabe von Titelnummern für Zeitschriften neu geregelt

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Will ein Verlag einen Titel neu in den Markt einführen, benötigt er dazu eine eindeutig zugeordnete Titelnummer. Diese ist Pflichtbestandteil des Barcodes auf dem Cover. Das Problem – eine gesamte Branche teilt sich einen Titelnummernkreis, der in Kürze keine freien Nummern mehr bietet. VDZ und der Standardisierungsdienstleister GS1 Germany haben nun gemeinsam mit weiteren Key Playern der Branche, wie dem Zeitungsverlegerverband
BDZV und dem Bundesverband Presse-Grosso e.V., einen Lösungsansatz entwickelt.

Wird künftig ein Presseobjekt vom Markt genommen, soll diese Information nicht nur an die Geschäftspartner, sondern auch an GS1 Germany gehen. Das Dienstleistungsunternehmen ist die zentrale Vergabestelle für Titelnummern der in Deutschland vertriebenen Presseobjekte. Vor einer neuen Vergabe der Nummer sperrt GS1 Germany diese zunächst für 24 Monate und kann sie danach neu vergeben.

Für Non-Press-Artikel ist die Nutzungsdauer von Titelnummern künftig generell auf zwei Jahre beschränkt und muss dann um ein Jahr verlängert werden. Die neuen Modalitäten für die Vergabe von Titelnummern sollen auch Verlagen mehr Sicherheit im Umgang mit der scheinbar unüberschaubaren Menge an Titeln bieten.

Darüber hinaus wird GS1 Germany regelmäßig alle Verlage anschreiben und darum bitten, Titelnummern zu melden, die nicht mehr genutzt werden. Auf diese Weise sollen freie Nummern identifiziert und Transparenz geschaffen werden.

Nachlesen können Interessierte die Modalitäten unter gs1-germany.de/Vergabemodalitaeten_fuer_Titelnummern.

Das Dienstleistungsunternehmen GS1 Germany sorgt in einem Netzwerk aus 110 Länderorganisationen dafür, dass jeder Barcode weltweit einmalig bleibt. Allein in Deutschland wurden in den letzten zwanzig Jahren über 95.000 Titelnummern vergeben.

Die Beteiligten wollen mit diesem Ansatz einen reglementierten Titelnummernkreis und einen Überblick über aktuell noch verfügbare Titelnummern schaffen. Damit soll dem Problem begegnet werden, dass es häufig keine Rückmeldung von Verlagsseite gab, wenn ein Titel eingestellt wurde. Sogenannte 'Karteileichen', die die Vergabe frei werdender Nummern blockierten, sollen der Vergangenheit angehören.

Um die Sicherheit und Umsetzbarkeit des neuen Verfahrens zu gewährleisten, bitten der VDZ und GS1 Germany alle Verlage um Unterstützung. Weitere Informationen zur Vergabe neuer Titelnummern finden Sie unter gs1-germany.de/gs1-complete/titelnummern/.

Bei GS1 Germany steht das Team Customer Administration gerne für Fragen zur
Verfügung.

Telefon: + 49 221 94714-333
E-Mail: vertrag[at]gs1-germany.de