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Textintern: Stephan Scherzer im Interview zum Jahresausblick 2013

Startseite VDZ in den Medien

Textintern: Welches Ziel haben Sie sich für Ihr Unternehmen für 2013 gesetzt?

Mit unserer Arbeit die Zeitschriftenbranche politisch, unternehmerisch und gesellschaftlich durch innovative und moderne Konzepte zu unterstützen und die Relevanz des VDZ weiter zu erhöhen.

Textintern: Wie wird sich die Gattung „Zeitschriften“ im nächsten Jahr entwickeln?

Der Medienwandel setzt sich mit großer Wucht fort. Die transmedialen Reichweiten der Zeitschriften „Print, Web, Mobile und Social“ sind so groß wie nie zuvor und wachsen weiter. Die Monetarisierung der Digitalreichweiten, vor allem Mobile, ist eine Herausforderung. Mehr als 90 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung über 14 Jahre lesen Magazine – Print wirkt. Die harte Auflage der Zeitschriften über alle Gattungen wird sich 2013 auf stabilem Niveau bewegen, wenn die Verlage bei den Neugründungen von zunehmend auf spezielle Zielgruppen zugeschnittenen Titeln weiter so innovativ agieren wie in diesem Jahr mit über 100 Neugründungen.

Der Nachweis der Werbewirkung und der Zielgruppenqualität von Print durch die Studienkombination „Best 4 Planning“ und den „Ad Impact Monitor“ ist aufgrund der Herausforderungen im Anzeigenmarkt die richtige Antwort. Paid Content wird vorangetrieben, die Zeitschriftennutzung auf Tablets steigt schnell und die Bedeutung redaktioneller und inhaltlicher Qualität wird noch wichtiger.


Textintern: 2013 ist Bundestagswahl. Welches medienpolitische Thema wird das Jahr bestimmen?

Die Politik ist gefordert, verantwortungsvoll zu entscheiden, damit die Grundpfeiler der freien Presse in ganz Europa auch künftig Bestand haben. Dabei ist die Umsetzung des Leistungsschutzrechts für Presseverleger in Anbetracht der veränderten Bedingungen der global agierenden Megaplattformen und Aggregatoren ein sehr wichtiger und richtiger Schritt.

Es ist das in freien Märkten selbstverständliche Recht des Verlegers, über die Vermarktung der produzierten und finanzierten Inhalte durch Dritte selbst entscheiden zu können. Ob er seine Inhalte nur gegen Geld, gegen eine Beteiligung an Werbeerlösen oder ganz umsonst zur Verfügung stellt, ist dabei jedem Unternehmer selbst überlassen. Für die gesamte Verlagsabranche ist die Novelle des EU-Datenschutzrechts relevant.

Der aktuelle Entwurf enthält eine Reihe von Bestimmungen, die die freie Presse sowohl in Print als auch auf den Digitalkanälen wirtschaftlich massiv schwächen würden. Die schrankenlose Expansion des Öffentliche Rechtlichen Rundfunks muss auf dem Prüfstand bleiben – gerade auch weil Verlage im Bereich Paid Content große Anstrengungen unternehmen.

Textintern:  Wie wird der Tweet des Jahres lauten?

Zeitschrifteninhalte machen Lesern und Werbetreibenden auf allen Plattformen Spaß!

Textintern:  Medienpersönlichkeit des Jahres 2013 wird...

...wer es schafft Leser und Werbetreibende gleichermaßen von der Qualität seiner Produkte zu überzeugen, Wachstum erzeugt und unternehmerische Akzente bei der Weiterentwicklung der digitalen Geschäftsmodelle setzt.