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Kulturelle Integration, BDZV

Starkes Signal für gesellschaftlichen Zusammenhalt

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Initiative kulturelle Integration stellt 15 Thesen vor

BDZV-Vizepräsident Valdo Lehari jr., Verleger des "Reutlinger General-Anzeigers". (2.v.r) (© BDZV)

Die Initiative kulturelle Integration hat auf ihrer heutigen Abschlussveranstaltung fünfzehn Thesen zum "Zusammenhalt in Vielfalt" in Berlin vorgestellt und diese anschließend an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB überreicht. Aus diesem Anlass diskutierten Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Organisationen über verschiedene Aspekte der kulturellen Integration. Auf die Frage "Kultur und Medien - ein Integrationsfaktor?" gaben neben WDR-Intendant Tom Buhrow auch Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB (Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien), Oberbürgermeisterin Dr. Barbara Bosch (Stv. Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages), Hans Demmel (Vorstandsvorsitzender des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien), Valdo Lehari jr. (Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger) und Staatssekretärin Dr. Babette Winter (Kultusministerkonferenz) Antworten.

"Kulturelle Integration ist eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Aufgaben unserer Zeit und nimmt eine zentrale Rolle in den öffentlich-rechtlichen Medien ein", so Buhrow. "Diesen öffentlichen Diskurs kurbeln wir an und halten ihn lebendig, das gehört zu unserem Selbstverständnis und zu unserem Auftrag. Unsere Programmangebote zur Begegnung mit anderen Werten, Traditionen und Kulturen bauen Barrieren ab und fördern Verständnis. Dafür sind wir da - mit Leidenschaft."

Die Initiative kulturelle Integration wurde im November 2016 vom Deutschen Kulturrat, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Bundesministerium des Innern, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration und Flüchtlinge ins Leben gerufen. In einem gemeinsamen Arbeitsprozess mit weiteren 23 Organisationen aus der Zivilgesellschaft, den Sozialpartnern, Kirchen und Religionsgemeinschaften, den Medien, den Ländern und Kommunen sind fünfzehn Thesen entstanden zur Frage, welchen Beitrag Kultur zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten kann.

ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab war unmittelbar in den Entstehungsprozess der Thesen eingebunden: "In manchen Punkten waren wir uns schnell einig, manchmal mussten wir um einzelne Formulierungen ringen. Über allem aber standen bereichernde Gespräche, die von der Diversität und dem gleichzeitigen, gemeinsamen Willen der unterschiedlichen Beteiligten gelebt haben, ein breit getragenes Statement abzugeben. Unsere fünfzehn Thesen sind Ausdruck dafür, wie wertvoll kulturelle Vielfalt für die Gesellschaft und den Austausch miteinander ist."

Informationen zur Initiative kulturelle Integration hier abrufbar. Die 15 Thesen "Zusammenhalt in Vielfalt" können hier nachgelesen werden.