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Reinhold G. Hubert gibt BurdaLife-Geschäftsführung ab

Köpfe & Portraits

Zwei Mediengruppen entstehen: Kay Labinsky und Frank-J. Ohlhorst übernehmen Leitung

Philipp Welte (li.) und Reinhold G. Hubert (© Hubert Burda Media)

Kay Labinsky (li.) und Frank-J. Ohlhorst (© Hubert Burda Media)

Nach fast 40 Jahren an vorderster Front der Verlagsbranche hat Reinhold G. Hubert (62) für sich den Entschluss gefasst, mehr Zeit für die Verwirklichung seiner persönlichen Lebensziele zu gewinnen. Zum Jahresende 2015 steigt der Geschäftsführer aus dem operativen Management im nationalen Mediengeschäft von Hubert Burda Media aus. Er bleibt Vorstand Philipp Welte aber in einzelnen Projekten als Berater erhalten. Philipp Welte: "Reinhold Hubert ist einer der kreativsten und innovationsfreudigsten Manager, die ich in unserer Industrie je kennenlernen durfte. Sein Erfolg im Magazingeschäft hat eine Epoche geprägt."

Philipp Welte ordnet BurdaLife neu
Die Mediengruppe BurdaLife ist wichtiges Element der hohen Ertragskraft des Konzerns – alleine im Jahr 2014 verkaufte die Gruppe 192 Millionen Zeitschriftenexemplare. Philipp Welte, als Vorstand verantwortlich für die nationalen Medienmarken bei Burda, wird den Gesamtbereich künftig in zwei Einheiten organisieren: BurdaHome bündelt die Lebenswelten Food (z. B. Meine Familie & ich) und Living (z. B. Mein schöner Garten); BurdaLife umfasst die Themenfelder Entertainment (z. B. Freizeit Revue) und Women (z. B. Lisa). Die Geschäftsführung von BurdaHome übernimmt ab dem 1. Dezember Frank-J. Ohlhorst (55). Kay Labinsky (54) wechselt zum selben Datum von Klambt zurück zu Burda und übernimmt die Geschäftsführung von BurdaLife. Außerdem koordiniert er im Auftrag von Philipp Welte die übergreifende Vertriebsstrategie im Bereich der nationalen Medienmarken des Konzerns.

Frank-J. Ohlhorst kam 1995 nach Stationen im Handel, in der Industrie und in der Wirtschaftspresse als Verlagsleiter zu Burda, seit 2002 ist er Geschäftsführer an der Seite von Reinhold G. Hubert. Kay Labinsky arbeitete von 1999 bis 2007 bereits mit Reinhold G. Hubert und Frank-J. Ohlhorst zusammen, als Verlagsleiter und später als Geschäftsführer. Bevor er damals zu Burda gekommen ist, war Labinsky für den Heinrich-Bauer-Verlag (1985-1997) und für den Spiegel-Verlag (1998-1999) in verschiedenen leitenden Funktionen im In- und Ausland tätig gewesen. Seit 2007 verantwortet er für die Mediengruppe Klambt als Konzerngeschäftsführer an der Seite der Verleger alle Zeitschriften und digitalen Aktivitäten des Unternehmens. Er startete in Deutschland unter anderem Magazine wie "Grazia" und "Ok!" und baute die Klambt-Standorte in Hamburg und Berlin auf.

Reinhold G. Hubert hat von Offenburg aus eine Ära geprägt
In den vergangenen 21 Jahren wuchs das von Reinhold G. Hubert verantwortete Titelportfolio von sieben periodisch erscheinenden Zeitschriften auf 57 – alle unter dem Dach von BurdaLife. 1994 war er vom Bauer-Verlag zu Burda gewechselt und hatte als Geschäftsführer noch im gleichen Jahr die Medienmarke Lisa gegründet – viele weitere Innovationen sollten folgen. Ab 1996 führte er zudem den Aenne Burda Verlag und restrukturierte ihn. 1998 übernahm er zusätzlich die Leitung des Senator Burda Verlag und führte diesen 1999 mit dem MFI Verlag zusammen.

Reinhold G. Hubert: "Burda ist Teil meines Lebens und wird es immer bleiben. Nirgends habe ich eine so fruchtbare Mixtur aus Bodenständigkeit und Fortschrittlichkeit kennengelernt. Ich durfte mit der Digitalisierung die spannendste Phase der Mediengeschichte bei einem der Taktgeber in Deutschland mitgestalten und die Transformation von einem Verlagshaus zu einem multimedialen und weltweit operierenden Konzern begleiten. Ich bedanke mich bei Dr. Hubert Burda und bei allen Kollegen, vom Vorstand bis zu jedem Auszubildenden, die meine Zeit hier so einzigartig gemacht haben."

Vorstand Philipp Welte: "Reinhold G. Hubert ist einer der besten Blattmacher und Produktentwickler unserer Industrie, und er hat bei Burda eine goldene Ära des Magazinverlegens geprägt. Was ihn auszeichnet, ist die große Empathie, mit der er Menschen innerhalb des Unternehmens führt, sein feines Gespür für die sich immer schneller ändernden Wünsche der Konsumenten und seine tiefe Liebe zum journalistischen Handwerk. Der Konzern und die Mitarbeiter sind ihm dankbar für seine außergewöhnlichen Verdienste um Gegenwart und Zukunft des Unternehmens."