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Paid Content & Paid Services 2011!

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Alle sind sich einig: Printverlage müssen Mittel und Wege finden, sich ihre Online-Angebote bezahlen zu lassen - nur so sind qualitativ hochwertige journalistische Inhalte zu finanzieren. Die Zeichen dafür stehen gut. Die Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Dem Pew Research Center zufolge liegt sie sogar beinahe auf gleichem Niveau mit Online-Einkäufen physischer Produkte. Von den Internet-Nutzern in den USA haben 65 Prozent bereits immaterielle Güter gekauft. Jeweils rund ein Fünftel der Web-User hat bisher Geld für Apps, Games sowie kostenpflichtige Nachrichtendienste ausgegeben.

Laut der Studie „Digital Journalism Study 2010“, an der 774 Journalisten aus 21 Ländern teilnahmen, nimmt die Relevanz für Geschäftsmodelle mit Bezahlinhalten stark zu: Fast drei Viertel aller Journalisten gibt an, dass ihr Verlag neue Erlösmodelle untersucht oder bereits einsetzt, wie beispielsweise Apps (22 Prozent). 16 Prozent beschäftigen sich bereits mit vergleichbaren Umsetzungen für Tablets und E-Book-Reader. Weitere 25 Prozent denken über das Angebot kostenpflichtiger Web-Inhalte per Abonnement nach.

Wie schnell sich neue Paid Content-Modelle durchsetzen können, wird vor allem von der einfachen Zahlungsabwicklung abhängen. Die W3B-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten Leser (36 Prozent) das Abonnement präferieren. Knapp jeder vierte der Leser von Online-Zeitungen und -Zeitschriften wäre „bei angemessenen Preisen“ zahlungsbereit. Im Vergleich zu älteren Untersuchungen zeigt sich, dass die Zahl der Zahlungsverweigerer immer weiter zurückgeht. Anfang 2010 konnte sich nur jeder achte User vorstellen, für Web-Inhalte zu zahlen. Der Markt birgt für Verlagshäuser große Potenziale, die es nun mit Hilfe einer richtigen Strategie und Position in der Internet-Wertschöpfungskette zu realisieren gilt.

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