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Lügenpresse ist das Unwort des Jahres 2014

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Zeitschriftenverleger begrüßen Entscheidung der Jury

Der VDZ hat begrüßt, dass der Begriff "Lügenpresse" zum Unwort des Jahres 2014 gewählt worden ist. Der VDZ nannte das Wort eine gefährliche Missachtung der journalistischen und verlegerischen Arbeit.

Womöglich wüssten die meisten Teilnehmer an den Pegida-Demonstrationen gar nicht, wie belastet dieser Begriff sei, doch von den Protagonisten werde er bewusst eingesetzt, um gegen die Medien aufzuhetzen. Der Kampfbegriff diffamiere die freie Presse pauschal. Unter dem Begriff Lügenpresse wurde bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts üble Kriegshetze betrieben, später gehörte er zum Vokabular der NS-Propaganda.

Zum Unwort 2013 war "Sozialtourismus" gewählt worden, 2012 "Opfer-Abo", 2011 "Döner-Morde". Die "Unwort"-Aktion gibt es seit 1991.

unwortdesjahres.net