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Gute Chancen, eigene Lösungen zu finden

Ausbildung Erstellt von Eva-Anabelle v.d. Schulenburg

Weitere Vorträge von Beratern und vor allem Praktikern bestimmten den Nachmittag.

Weitere Vorträge von Beratern und vor allem Praktikern bestimmten den Nachmittag. Dr. Ulrich Schmitz, CTO Geschäftsführungsbereich Elektronische Medien, Axel Springer, berichtete über den Erfolg der Bild- und Welt-Apps mit mehr als 175.000 verkauften Einheiten. Erfreulich sei nicht nur das überraschende Interesse der Kunden an den Apps, sondern auch, dass viele Kunden auch den Bezug der Apps verlängerten. Die nächsten Schritte bei Springer seien die  Ausweitung auf weitere Endgerätegruppen, auf weitere relevante Plattformen und auf die Entwicklung neuer Produkte und Varianten. Beim noch auszubauenden App-Angebot handele es sich aber nur um eine Zwischenstufe, die Nutzer jedoch auch zu Print hinführt

Auf dem Expertenpanel zweifelte Dirk Kraus von YOC, dass es gelingt, wirtschaftlichen Erfolg mit PC-Modellen zu erzielen. Markus Peuler, Fox Mobile Group, sieht in den Tablets die Chance, Zeitungen wieder erlebbarer zu machen. Auf keinen Fall dürfe sich hier eine Kostenlos-Kultur etablieren. Ulrich Hegge von Burda setzt darauf, dass die Verlage ein besseres inhaltliches Angebot als andere Markteilnehmer machen.

Neofonie-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen prognostizierte, dass die Plattformen eine stärkere Rolle spielen werden. Deswegen fände er es gut, wenn die Verlage hier kräftig mitgestalten würden. Dirk Kraus und Markus Peuler warnen Verlage davor, sich alleine auf Apple-Geräte zu konzentrieren. Stattdessen sollten sie eine Mehrgeräte-Strategie verfolgen. Andere Mobilfunk-Anbieter würden dem Wegbereitere Apple mit viel Entwicklungsstärke folgen.

Die Stiftung Warentest, so Andreas Gebauer, Chefredakteuer test.de,  hat gute Erfolge mit dem Verkauf von Inhalten, der 2000/2001 eingeführt wurde. Im Mittelpunkt des Geschäftsmodells stehen relevante und nutzwertige Inhalte ohne Anzeigen. 1997 startete die Stiftung mit dem Ziel einer Refinanzierung durch Contentverkauf. Die Website ist Vertriebskanal, sogar als stärkster Zuträger für Print-Abonnements.

Abschließend erläuterte Helmut Hoffer von Ankershoffen die technischen Herausforderung durch Tablet-PCs durch die Unterschiedlichkeit der technischen Plattformen und Displays.

Dr. Bastian Schwithal, Leiter Expertenforen der VDZ Zeitschriften Akademie, fasste zusammen: das Paid Content Expertenforum habe die vielfältigen neuen Chancen und Wege von Tablet PCs deutlich gemacht. Jeder Verlag müsse seine eigene Lösung finden, basierend auf seinem Markenkern. Eine Fixierung auf nur eine technische Plattform allein sei eine riskante Strategie.

Das Video zum Expertenforum sehen Sie hier

Die Bildergalerie finden Sie hier

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