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EU-Datenschutz bedroht Pressefreiheit

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VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer zur Bundestagswahl

Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer VDZ

"Dringendste Aufgabe der neuen Bundesregierung ist es, eine hinreichende Qualität der EU-Datenschutzverordnung sicherzustellen. Nach dem Verhandlungsstand in Rat und Parlament droht ein weitgehendes Aus für den Freiversand der Fachpresse und für die adressierte Leserwerbung, die Bedingung des Erhalts vieler Zeitschriften und Zeitungen ist. Der Schutz der redaktionellen Pressefreiheit würde weit zurückfallen. Die Geschäftschancen zigtausender mittelständisch geprägter europäischer Unternehmen, die nicht wie  Google, Facebook & Co. über Millionen Einwilligungen verfügen, würden weiter beschnitten. Eine regulative Verschiebung der Wertschöpfung weg von europäischen Unternehmen hin zu globalen Login-Giganten wäre die Folge. Deutschland muss hier Qualität vor Schnelligkeit setzen; ansonsten droht ein Desaster insbesondere für die freie Presse."

(Erschienen am 22.09.2013 auf Wirtschaftswoche Online)