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Zeitschriftenverleger trauern um Ernst Cramer

Startseite Erstellt von Eva-Anabelle v.d. Schulenburg

„Ernst Cramer hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich in Deutschland nach dem Krieg eine moderne, demokratische Medienlandschaft und -kultur entwickeln und dann stabilisieren konnte“, so VDZ-Präsident Prof. Hubert Burda,

„Ernst Cramer hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich in Deutschland nach dem Krieg eine moderne, demokratische Medienlandschaft und -kultur entwickeln und dann stabilisieren konnte“, so VDZ-Präsident Prof. Hubert Burda, anlässlich des Todes des Vorsitzenden der Axel-Springer-Stiftung. „Es waren Männer wie er, die die Stabilisierung der Demokratie in Deutschland nach 1945 vor allem durch einen versöhnenden, die neue Rolle unseres Landes kritisch-unterstützenden publizistischen Kurs ermöglichten.“

Der 1913 geborene Ernst Cramer entging der Verfolgung durch die Nationalsozialisten, der seinen Eltern und sein Bruder zum Opfer fielen, durch Emigration in die USA. 1945 kehrte er nach Deutschland zunächst als US-Soldat zurück, bevor er seine publizistische Laufbahn begann, zunächst als Stellvertretender Chefredakteur der Neuen Zeitung in München. 1954 wechselte er zur Nachrichtenagentur UP, bevor ihn Axel Springer 1958 für seinen Verlag gewann - als stellvertretenden Chefredakteur der Welt und vor allem als seinen publizistischen und politischen Weggefährten

Er war aber nicht nur eine der Schlüsselfiguren des Neuanfangs, sondern blieb dank seiner Neugier, seines Interesses und seiner Vitalität ein wichtiger publizistischer und politischer Gestalter der Bundesrepublik Deutschland auch nach der Wiedervereinigung. Viele wichtige Debatten in Deutschland prägte er mit.

Sein Wirken auf verantwortlichen Positionen im Springer-Verlag und darüber hinaus war  von Augenmaß, Ausgleich, Klarheit und Verantwortung für das Ganze geprägt. „Ernst Cramer war ein Glücksfall für die deutschen Verleger und für die deutsche Nachkriegsdemokratie, er wird uns ein Vorbild bleiben“, so der VDZ-Präsident.

 

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