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Zeitschriften in die Schulen: „Zeitschriften sind so glaubwürdig wie gute Freunde“

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Interview mit Ulla Strauß, Vorstand der United Kiosk AG, über das Engagement in der Brancheninitiative „Zeitschriften in die Schulen“

United Kiosk ist seit 2020 Teil der Brancheninitiative „Zeitschriften in die Schulen“. Was bewegt Sie, sich in diesem Projekt zu engagieren?

Zeitschriften haben von Haus aus ein großes Potential zur Leseförderung: Kürzere Texte, mehr Bild und die Themenvielfalt erreichen auch Schülerinnen und Schüler, die sonst schwerer zum Lesen motiviert werden können. Wir von United Kiosk können dies noch unterstützen, indem wir unsere Kernkompetenz „digitale Formate“ beisteuern. Als unabhängige Gemeinschaftsplattform für Zeitschriften (= United Kiosk) erkennen wir dies als unsere Aufgabe, die wir mit voller Leidenschaft erfüllen.

Digitale Formate sind eine Kernkompetenz von United Kiosk. Wie lässt sich dieses klassische Freizeit-Angebot auf Schulen und den modernen Unterricht übertragen?

Die Leseplattform von United Kiosk, die wir auch für „Zeitschriften in die Schulen“ nutzen, bietet einzigartige Extras für mehr Lesespaß. Ganz besonders beliebt sind Leselisten – übrigens nicht nur in der jungen Zielgruppe. Leselisten sind das Pendant zu Playlists für Musik. Die Schülerinnen und Schüler können Leselisten mit anderen Mitschülerinnen und Mitschülern teilen, die dann im Rahmen von „Zeitschriften in die Schulen“ diese Tipps ebenfalls gratis lesen. So lässt sich live miterleben, dass sich Wissen vermehrt, wenn man es teilt. Denn Lesen verbindet gerade auch junge Menschen.

Wie wird Ihr Angebot für Schulen 2022 aussehen, welche Formate und Inhalte bietet United Kiosk?

2022 werden wir den Schülerinnen und Schülern ihre Zugänge für „Zeitschriften in die Schulen“ auf allen Lieblingsgeräten zur Verfügung stellen, auch als Apps für Mobiltelefone und Tablets.

Warum ist Lesekompetenz im digitalen Zeitalter wichtig?

Schlecht lesen ist schlecht surfen. Schülerinnen und Schüler sollten in ihrem digitalen Alltag einfach in der Lage sein, Nachrichten, Reportagen oder Berichte von Meinungen und Kommentaren abzugrenzen. Nur so können sie einordnen, ob Informationen subjektiv oder voreingenommen sind. Um diese Kompetenz zu erlernen, gibt es das Angebot „Zeitschriften in die Schulen“ auch auf unserer Plattform.  

United Kiosk setzt sich für eine besser informierte Welt ein – wie trägt das Sortiment auf Ihrer Plattform dazu bei?

Zeitschriften sind so glaubwürdig wie gute Freunde. Wenn ich etwas wirklich wissen möchte, vertraue ich Zeitschriften viel mehr als Sozialen Netzwerken & Co. Und damit stehe ich nicht alleine, denn über 75 Prozent aller Deutschen sehen das genauso. Gerade die Vielfalt der Zeitschriftenmedien und Verlagsinhalte sind essenziell, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Daher gibt es das Sortiment auf United Kiosk jetzt auch gebündelt in einem Flat-Abonnement „News von United Kiosk“ als Streaming.

Wie können interessierte Verlage sich über Sie engagieren – unabhängig davon, ob sie bereits kooperieren?

2021 haben wir über 200.000 Inkognito-Zugangsdaten für Schülerinnen und Schüler in über 10.000 Schulen zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns, wenn 2022 noch viel mehr Verlage dabei sind. Die Teilnahme ist ohne Zusatzkosten möglich, auch mit älteren Ausgaben.

„Zeitschriften in die Schulen“ wird im April 2022 fortgesetzt – mit 10.000 Medienkisten sowie einem Digitalangebot. Interessierte Verlage können sich für die Teilnahme an den VDZ wenden, für digitale Angebote über den Projektpartner United Kiosk stehen Andrea Raubach und ihr Publisher-Experience Team zur Verfügung (publisher[at]united-kiosk.de). Interessierte Schulen können sich ebenfalls bereits online registrieren.

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