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VDZ, Tarif, Gehaltstarifvertrag

Tarifverhandlungen zu neuem Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften beginnen am 26. April 2018

Nachrichten Tarifpolitik Pressemeldung

Ein weiteres Gespräch ist bereits für den 17. Mai geplant

© iStock/SARINYAPINNGAM

Morgen nehmen die Tarifvertragsparteien die Verhandlungen zum Abschluss eines neuen Gehaltstarifvertrages für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften auf. Im Vorfeld haben sich der Deutsche Journalisten-Verband, die Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union in ver.di und der VDZ darauf verständigt, dass die Verhandlungen sogleich in einer personell verkleinerten Runde beginnen.

„Auf diese Weise war es möglich, die Tarifverhandlungen zu einem vergleichsweise frühen Zeitpunkt beginnen zu können“, erklärte VDZ-Justitiar Dirk Platte heute in Berlin. Für den 17. Mai sei bereits ein Termin für ein weiteres Gespräch vereinbart worden. Platte wertete dies als positives Signal für die Beteiligten, zügig einen vertretbaren Abschluss der Verhandlung erreichen zu können. Zwischen den beiden Verhandlungsterminen wolle man den Abschluss nicht durch die öffentliche Bewertung von Zwischenständen erschweren.

Die Journalistengewerkschaften gehen mit einer Forderung von 4,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens 200 € für Jungredakteure und Volontäre bei einer Laufzeit von 12 Monaten in die Tarifverhandlungen. „In anspruchsvollen Marktumfeldern benötigen die Verlage Verlässlichkeit auf der Kostenseite. Deshalb streben wir eine deutlich längere Vertragslaufzeit an“, erklärte Platte.

Der von den Gewerkschaften zum 30. April 2018 gekündigte Gehaltstarifvertrag hatte eine Laufzeit von 25 Monaten mit zwei linearen Gehaltserhöhungen.

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