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Prototype the Future: Mit dem digitalen Werkzeugkasten Ideen testen und verfeinern

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VDZ-Workshopreihe What’s Next zeigt Praxisbeispiel und Anwendungen für Rapid Prototyping

Wie Ideen für neue Produkte oder Dienstleistungen in kurzer Zeit visualisiert und erprobt werden können, stand im Mittelpunkt der vierten Session der VDZ-Workshopreihe What’s Next. Unter dem Titel „Rapid Prototyping und Testing – Fehler zulassen und aus ihnen lernen“ erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die Entwicklungsschritte einer App-Anwendung und Praxistipps für den digitalen Werkzeugkasten.

Stephan Hauner, Co-Founder & CEO von mindshine, präsentierte in seinem Vortrag, wie sein Team eine WhatsApp-Gruppe als Prototyp für die Entwicklung der App Mindshine nutzte. Das Unternehmen startete mit der Idee, einen Chatbot-Pocketcoach für mentale Fitness anzubieten. In der Testphase auf Basis einer WhatsApp-Gruppe stellten die Entwickler innerhalb kürzester Zeit, in gerade einmal sieben Tagen, fest, welche Anpassungen notwendig sind, um die Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen. Qualitative Interviews mit den Testern des Chatbots ermöglichten es, die Kritik der User unmittelbar in die Entwicklung des Prototyps einzubeziehen und neue Ideen zu generieren.

So konnte in einem iterativen Prozess sichergestellt werden, dass die geplante Anwendung ein relevantes Problem für die Zielgruppe richtig löst – laut Stephan Hauner das entscheidende Kriterium für den Erfolg eines Produkts. Aus dem ursprünglich geplanten Chatbot wurde ein Audio-Coach mit interaktiven Übungen. Denn das Feedback der Tester für den Prototyp hatte offenbart, wie wichtig den Nutzern ein Coach ist, der empathisch auf individuelle Probleme eingeht.

Im zweiten Teil der Web-Session stellten Anna Wegert und Carsten Meier von den Intraprenören digitale Werkzeuge vor, mit denen Prototypen schnell entwickelt und in webbasierte Anwendungen übersetzt werden können. Dabei ermutigte Anna Wegert, Consultant Experience Designer bei Intraprenör, die Teilnehmer, Rapid Prototyping in den Alltag einzubinden und „nicht perfekt zu sein, sondern auch mal von der Lösung her zu denken.“ Entscheidend sei es, sich nicht abschrecken zu lassen von der Art und Weise, wie etwas umgesetzt wird – ob Skizze, produktionsreifer Prototyp oder ein Modell dazwischen, alles sei geeignet. Die Vorteile des Rapid Prototyping lägen darin, direkt in der Benutzeroberfläche zu denken, die  Vorstellungen des Innovators unkompliziert umzusetzen, Ideen auch intern einfach zu kommunizieren, zu teilen, zu testen und wachsen zu lassen.

Mit sogenannten „non-coding Tools“ ließen sich innerhalb weniger Tage digitale Lösungen erstellen, gestalten, ausprobieren, kommentieren, besprechen und weiterentwickeln. Um diese Fähigkeiten inhouse auf- und auszubauen, empfahlen die Referenten digitale Anwendungen wie Draftium, Figma, Notion oder Webflow, mit deren Hilfe unter anderem Click-Dummies, Landingpages, Mock-ups, Moodboards oder Web-Apps kostengünstig erstellt werden können. Das Ausprobieren und Nutzen der Werkzeuge sei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern empfohlen.

In der digitalen VDZ-Workshopreihe What’s Next lernen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Verlagsbereiche in fünf digitalen Sessions die wichtigsten Elemente und Grundlagen für die Zukunft der Verlagswelt. Unter dem Motto Prototype the Future bietet What’s Next 2020 vom 21. September bis 16. November digitale Live-Sessions und Coachingrunden zu den Themen:

Leadership & der Weg in eine mutige Zukunft
21. September 2020

Insights & Analytics – aus Daten lernen, auch als Anfänger
5. Oktober 2020

Design Thinking – einfach kreative Ideen und Lösungen entwickeln
19. Oktober 2020

Rapid Prototyping und Testing – Fehler zulassen und aus ihnen lernen
2. November 2020

Pitching und Storytelling
16. November 2020

Alle Ressourcen stehen im Anschluss auch für den on-Demand-Abruf zur Verfügung. Die Anmeldung und Teilnahme sind jederzeit möglich.

Das Format What’s Next gehört seit 2018 zum Trainings- und Weiterbildungsangebot des VDZ. Die dritte Auflage der Workshopreihe richtet der VDZ gemeinsam mit den Kooperationspartnern Facebook Germany und knk Business Software AG aus.

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