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Prototype the Future: Freiraum für Impulse

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VDZ-Workshopreihe What's Next taucht ein in den Perspektivwechsel

Die dritte Session der VDZ-Workshopreihe What’s Next ging der Frage nach, wie Innovation trainiert und in den Alltag von Unternehmen eingebunden werden kann. Darüber hinaus lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie mit der Methode ‚Design Sprint‘ in kurzer Zeit kreative und nutzerzentrierte Lösungen entwickeln können.

„Um innovativ zu sein, brauchen wir ein  ‚Design Denken‘“, riet Carsten Meier, Partner & Co-Founder von den Intraprenören, in seinem Vortrag zum Thema „Design Thinking – einfach kreative Ideen und Lösungen entwickeln“. Anhand von Beispielen aus dem Alltag verdeutlichte er, wie das Design von Produkten und Angeboten zu nutzerzentrierten Problemlösungen führt. Ob im Fahrstuhl, bei der Gestaltung von Boarding-Pässen oder für Parkleitsysteme: „Design orientiert sich immer am Nutzer und der Nutzerin“, so Meier.

Als zweite Voraussetzung für das Entstehen von Innovationen sei es notwendig, Impulse zuzulassen und Freiräume zu schaffen. Damit Impulse von außen oder von innen wirken können, empfahl Carsten Meier „weit über den Tellerrand oder tief in den Teller“ zu schauen sowie Raum, Zeit und Struktur einzuräumen. Diese seien notwendig, um quer zu denken, zu reflektieren, Möglichkeiten auszuprobieren oder sich mit anderen Perspektiven und Ideen zu beschäftigen. Doch gerade jene Freiräume seien nur selten vorhanden. Vielmehr müssten sie erkämpft und durchgesetzt werden. Hierfür kämen beispielsweise unternehmensinterne Inkubatoren, Innovation Labs oder Acceleratoren in Frage, die es ermöglichen, Innovationen strukturiert zu fördern, zu trainieren und zu etablieren.

Wenn Unternehmen innovativer und kundenzentrierter werden wollen, sei ein Umdenken erforderlich, so Meier – ein Design-Mindset als Methode. Die Herausforderung in Deutschland sieht er vor allem im Ausprobieren und Angehen konkreter Themen. Davor sei der Respekt besonders groß.

Für den schnellen Start und den Auftakt zu einem Innovationsprojekt stellte er die Methode des ‚Design Sprints‘ vor: In neuen Schritten werden mit Hilfe von Kreativitätstechniken und qualitativen Interviews, Einblicke in die Perspektive der Menschen generiert, Inspiration und Gedanken gesammelt, Herausforderungen neu gedacht und mit Hilfe vieler kleiner Ideen eine große Lösung entwickelt. Das Template für den ‚Design Sprint‘ erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Download.

In der digitalen VDZ-Workshopreihe What’s Next lernen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Verlagsbereiche in fünf digitalen Sessions die wichtigsten Elemente und Grundlagen für die Zukunft der Verlagswelt. Unter dem Motto Prototype the Future bietet What’s Next 2020 vom 21. September bis 16. November digitale Live-Sessions und Coachingrunden zu den Themen:

Leadership & der Weg in eine mutige Zukunft
21. September 2020

Insights & Analytics – aus Daten lernen, auch als Anfänger
5. Oktober 2020

Design Thinking – einfach kreative Ideen und Lösungen entwickeln
19. Oktober 2020

Rapid Prototyping und Testing – Fehler zulassen und aus ihnen lernen
2. November 2020

Pitching und Storytelling
16. November 2020

Alle Ressourcen stehen im Anschluss auch für den on-Demand-Abruf zur Verfügung. Die Anmeldung und Teilnahme sind jederzeit möglich.

Das Format What’s Next gehört seit 2018 zum Trainings- und Weiterbildungsangebot des VDZ. Die dritte Auflage der Workshopreihe richtet der VDZ gemeinsam mit den Kooperationspartnern Facebook Germany und knk Business Software AG aus.

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