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Hubert Burda, Iconic Turn, digitale Revolution

Inspirator der Verlagsbranche: zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Hubert Burda

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Die deutschen Zeitschriftenverleger gratulieren Hubert Burda zum runden Jubiläum

Hubert Burda bei der Publishers' Night 2016 ((© Getty Images für VDZ)

Alle Preisträger und Laudatoren der "Goldenen Victoria 2016" (© Getty Images für VDZ)

Hubert Burda beim DLD 2020 (Picture Alliance for DLD / Hubert Burda Media)

16.01.1993: Druckstart von Focus (© Hubert Burda Media)

Hubert Burda bei der Publishers' Night 2016 ((© Getty Images für VDZ)

Prof. Dr. Hubert Burda (© Hubert Burda Media)

Die deutschen Zeitschriftenverleger im VDZ gratulieren ihrem langjährigen Präsidenten und heutigen Ehrenpräsidenten Prof. Dr. Hubert Burda zum 80. Geburtstag.

Seit 1987 führt Hubert Burda als Verleger die Hubert Burda Media Holding und hat aus dem damals bereits erfolgreichen Familienunternehmen eines der größten europäischen Medienhäuser geformt. Von 1997 bis 2016 stand Hubert Burda an der Spitze des VDZ. Er hat den Verband zwei Jahrzehnte als Unternehmer, Verleger und Präsident geleitet und maßgeblich geprägt, ihn zu einer modernen, geschätzten und schlagkräftigen Organisation geschmiedet, die national und international respektiert ist. 2016 trat er als Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger zurück und ist seither dessen Ehrenpräsident.

„Bereits Anfang der 90er-Jahre erkannte Hubert Burda als einer der Ersten die unglaublichen Chancen, aber auch die Herausforderungen der Digitalisierung – sein unternehmerischer Mut, seine Neugier und Weitsicht sind eine Inspiration für die gesamte Branche“, unterstreicht VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann, der fast 20 Jahre als Vizepräsident des VDZ eng mit Hubert Burda arbeitete. Burda prägte wie kaum ein anderer nicht nur sein Unternehmen, sondern vielmehr eine gesamte Branche. Die Zeitschriftenverleger würdigten ihren langjährigen Präsidenten 2016 mit der „Goldenen Victoria“, als Vordenker und Inspirator der Zeitschriftenbranche und Seismograf für Veränderungen, der sich in den Dienst einer ganzen Branche stellte. Sein großes Verdienst ist es, dass er den VDZ und seine Mitglieder visionär und frühzeitig auf den tief greifenden Umbruch des 20. Jahrhunderts eingeschworen hat: Er hat die „digitale Revolution“, den „Iconic Turn“, so der Titel eines seiner Bücher, erkannt, als viele das Ausmaß des Wandels noch nicht ahnten. Er hat Weichen in seinem Unternehmen und im Verband gestellt und erforderliche strategische Neuausrichtungen forciert. 

Vor dem Hintergrund seiner globalen Perspektive war es ihm immer schon ein Anliegen, dass international vergleichbare Spielregeln, ein „Level Playing Field“, für alle Wettbewerber gelten. Zu seinen Erfolgen als VDZ-Präsident zählt unter anderem der 2014 verhinderte Kompromiss zwischen Google und der EU-Kommission im Kartellverfahren zum Marktmissbrauch des Suchmonopols. Ein echter Meilenstein für die Grundlagen der freien Presse war das 2013 im Bundestag verabschiedete Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Auf dieser Grundlage wurde der EU-Kommission 2016 ein europäisches Presseleistungsschutzrecht vorgeschlagen. Nach langem und intensivem Ringen wurde im März 2019 die neue EU-Urheberrechtsrichtlinie endgültig vom Europäischen Parlament verabschiedet. Auch die Gründung der Deutschlandstiftung Integration 2008 geht auf ihn als VDZ-Präsidenten zurück.

Gleichzeitig hat Hubert Burda immer auch eine selbstbewusste Rolle der Zeitschriften und des Journalismus gefordert. Dabei mahnt Burda die Branche zusammenzuhalten: „Die Digitalisierung hat ein völlig neues Umfeld geschaffen, dem wir angesichts der Übermacht der neuen digitalen Konkurrenz am besten gemeinsam begegnen.“ Mit dem gleichen Engagement hat er stets auf die Bedeutung der Pressefreiheit hingewiesen: „Ohne die Pressefreiheit ist ein Leben in Freiheit und Würde nicht möglich“, so Burda.

„Hubert Burda ist eine Identifikationsfigur, von deren Wertschätzung in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft die gesamte Verlegergemeinschaft profitiert“, ist VDZ-Präsident Thiemann überzeugt. „Wir wünschen ihm weiterhin die Leidenschaft und Freude, mit denen er unsere Branche inspiriert.“

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