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„Gemeinsam stark“ - RUNDSCHAU-Interview mit Lutz Drüge

Nachrichten VDZ in den Medien Fachmedien Print & Digital Presse verkauft

Handel und Verlage haben in den letzten Monaten ihre starke Partnerschaft bewiesen, sagt Lutz Drüge vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. Die Ziele für den weiteren Erfolg beim Zeitschriftenverkauf sind gesetzt | erschienen in der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel 01/21, vom 04.01.2021

RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel, 01/21, S. 38

Die Vertriebswege offen, Prozess- und Lieferketten stabil halten: Die Herausforderungen für Zeitschriftenverlage und Handel sind coronabedingt enorm. Lutz Drüge, Geschäftsführer Print und Digitale Medien beim Verband Deutscher  Zeitschriftenverleger (VDZ), über die gelungene Zusammenarbeit und die weiteren Pläne.

Wie ist die aktuelle Situation?
Lutz Drüge: Die Zeitschriftenverlage haben sich in sehr kurzer Zeit auf veränderte Marktbedingungen eingestellt, und der Handel hat die Herausforderung als bedeutender Partner der Verlage beeindruckend gemeistert. Rund die Hälfte der insgesamt verkauften Zeitschriftenauflage wird im Einzelverkauf umgesetzt, damit ist jede Verkaufsstelle und jeder erreichte Leser für Verlage wichtig. Aufgrund der Rückgänge des Reiseverkehrs zum Beispiel an Bahnhöfen verlagerte sich Angebot und Nachfrage auf den Lebensmittelhandel. Die Supermärkte und Discounter haben große Bedeutung, um die flächendeckende Versorgung der Öffentlichkeit mit Presseprodukten sicherzustellen. Angesichts der anhaltenden Dynamik der Corona-Pandemie bleibt der Verkauf im LEH unverzichtbar. Es ist wirklich beeindruckend, was die Mitarbeiter dort leisten – nicht nur für unsere Branche.

Welche Titel kommen besonders gut an?
Das Interesse an fundiertem Journalismus mit verlässlichen Informationen ist groß. Natürlich spielen derzeit Gesundheitsthemen eine zentrale Rolle. Aber auch unterhaltende Titel sind gefragt. Jugend, Comic, Haus und Garten, Romane und Rätsel sind echte Dauerbrenner.

Wie wird der Presseverkauf im Handel jetzt weiter vorangetrieben?
Die Verlage gehen das neue Jahr fokussiert und selbstbewusst an und haben bereits zahlreiche verkaufsfördernde Maßnahmen im filialisierten Einzelhandel angekündigt. Eine weitere Initiative ist der kontinuierliche Ausbau der Such-Plattform mykiosk. Sie trägt dazu bei, dass Leserinnen und Leser ihren Weg in Presseverkaufsstellen finden, um dort gezielt ihre Lieblingstitel zu kaufen. Die Zusammenarbeit von Handel und Verlagen mit Käufern im Blick wird 2021 ein Schwerpunkt der Aktivitäten sein.


Infokasten:

  • Leser, ist Lutz Drüge überzeugt, wollen und lieben ihre Zeitschriften: 2019 wurden in Deutschland insgesamt rund 1,5 Milliarden Publikumszeitschriften verkauft.
  • Gleichzeitig werden immer mehr Menschen über digitale Kanäle erreicht. Das zeige eindrucksvoll, so Drüge, dass Zeitschriftenmarken langfristig erfolgreich sein werden – gleichzeitig in Print und digital:
  • „In Zukunft wird es noch mehr darauf ankommen, kluge Konzepte für Zeitschriftenmarken zu entwickeln, in denen digitale Angebote und Printtitel sich ergänzen und ihre jeweiligen Stärken ausspielen.“

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