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Ehren-Victoria geht an Dr. Helmut Kohl für herausragendes Deutschland-Engagement und den Einsatz für die europäische Integration

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Berlin – Dr. Helmut Kohl, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1982 bis 1998, wird 2007 von den deutschen Zeitschriftenverlegern für sein herausragendes politisches Engagement für die deutsche Einheit und die Erweiterung der europäischen Union mit einer Ehren-Victoria ausgezeichnet.

Berlin – Dr. Helmut Kohl, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1982 bis 1998, wird 2007 von den deutschen Zeitschriftenverlegern für sein herausragendes politisches Engagement für die deutsche Einheit und die Erweiterung der europäischen Union mit einer Ehren-Victoria ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgt vor rund 1.000 Gästen aus Medien, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am 15. November auf der Publishers´ Night des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger in Berlin. Laudator wird der Journalist und Buchautor Prof. Dr. Peter Scholl-Latour sein.

„Die Lebensleistung Dr. Helmut Kohls, der in seiner 16-jährigen Amtszeit an das große europäische Vermächtnis Konrad Adenauers und Willy Brands anknüpfte, ist von eindrucksvoller politischer Gestaltungskraft. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass die deutsche Teilung auch über parteipolitischen Grenzen hinweg überwunden wurde und ein zuvor geteiltes Land seiner Verantwortung im internationalen Kontext gerecht werden kann“, würdigte Prof. Dr. Hubert Burda, Präsident des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, die Leistung des Altbundeskanzlers. Die Ehren-Victoria wird erst zum zweiten Mal vergeben. Im Vorjahr erhielt Franz Beckenbauer die Auszeichnung.

Helmut Kohl legte mit seiner Entschlusskraft in den bewegten Novembertagen des Jahres 1989 und des Mauerfalls mit seinem „Zehn-Punkte-Programm zur Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas“ den Grundstein für die politische und wirtschaftliche Integration der neuen und alten Bundesländer. Zudem sicherte er in enger Abstimmung mit den ehemaligen Siegermächten (Zwei-plus-Vier-Gespräche) und den europäischen Partnern die politische Einbindung des geeinten Deutschland in die Europäische Union und die Nato. Besondere Verdienste erwarb er sich unter anderem bei der Vertiefung der deutsch-französischen Freundschaft. Sichtbarer Ausdruck der Partnerschaft beider Länder war das gemeinsame Gedenken des französischen Staatspräsidenten Francois Mitterrand und Dr. Helmut Kohl an die Toten beider Weltkriege in Verdun im September 1984. Darüber hinaus stärkte der Altbundeskanzler mit seinem Engagement für das Zustandekommen des Vertrags von Maastricht und der Einführung der europäischen Einheitswährung Euro das politische und wirtschaftliche Profil der Europäischen Union.

 

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