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VDZ, Tag der Pressefreiheit, #VDZPressefreiheit

Diskussion mit Schülern und YouTube Livestream zum Tag der Pressefreiheit

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Gemeinsame Aktion von Reporter ohne Grenzen, Stiftung Lesen, dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und VDZ

Gemeinsame Podiumsdiskussion von Reporter ohne Grenzen, Stiftung Lesen, dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und VDZ

„Allen eine Stimme geben!“ – Unter diesem Motto steht die Podiumsdiskussion für Schülerinnen und Schüler zum Thema Pressefreiheit, zu der der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zusammen mit der Stiftung Lesen, Reporter ohne Grenzen und dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen einlädt. 

Zu den Diskutanten gehören Journalisten mit eigenen Erfahrungen und besonderem Bezug zur Pressefreiheit: Peter Bandermann, Journalist der Ruhr Nachrichten und Preisträger der „Goldene Victoria für Pressefreiheit“ 2015; Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und gelernter Journalist; Nhi Le, Bloggerin und Moderatorin; Gemma Pörzgen, Vorstand Reporter ohne Grenzen und Journalistin, Verleger Dr. Rudolf Thiemann, VDZ-Präsident und Natascha Zeljko, stellvertretende Chefredakteurin „myself“. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Andrea Thilo. Die Beteiligten setzen sich aktiv an verschiedenen Wirkstätten für die Pressefreiheit ein und bringen dies mit folgenden Zitaten zum Ausdruck.

Peter Bandermann: „Gerade jetzt in unruhigen Zeiten leistet der deutsche Journalismus einen enorm großen Beitrag zur Stärkung der Demokratie, indem er Freiheitsrechte in Anspruch nimmt und Medienvielfalt erzeugt. Gegen Journalisten aus politischen Motiven ausgeübter Druck führt nicht zum Schweigen, sondern zum Schulterschluss in der Branche. Die aktuellen auch wirtschaftlichen Herausforderungen in der Branche stärken guten Journalismus.“

Roland Jahn: „Gelebte Pressefreiheit ist ein Garant für die Korrekturfähigkeit einer Gesellschaft.“

Nhi Le: „Wenn es um die Bedrohung der Pressefreiheit geht, dann denkt man oftmals an alle möglichen Länder, aber nicht an Deutschland. Dabei gibt es auch hierzulande Bedrohungen gegen Journalist*innen und andere Medienmacher. Einschüchterungsversuche kommen gerade aus der rechten Szene, aber auch Hate Speech ist ein Phänomen, das verunsichern soll.“

Gemma Pörzgen: „Wir setzen uns weltweit für Journalisten und Medien ein, die verfolgt, bedroht oder in ihrer Berichterstattung eingeschränkt werden.“

Dr. Rudolf Thiemann: „Die Pressefreiheit sichert die Meinungsfreiheit aller Bürger. Fällt sie, fallen alle anderen Freiheiten!“

Natascha Zeljko: „Der Blick auf andere Länder zeigt, dass es ein großes Privileg ist, in einer freien, liberalen Gesellschaft zu leben. Die Meinungs- und Pressefreiheit ist dafür ein Garant. Sie zu verteidigen, ist heute wichtiger denn je.“

Seit dem 9. April 2018 haben Schüler die Möglichkeit, ihre Gedanken zur Pressefreiheit in den sozialen Medien unter dem Hashtag #VDZPressefreiheit zu teilen und sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die auf der Social Wall (www.vdz.de/politik-recht/pressefreiheit) des VDZ gesammelten Statements werden ebenfalls Grundlage der Diskussion morgen sein.

Die Veranstaltung startet am 3. Mai 2018 um 10:00 Uhr auf dem Campus für Demokratie (Ruschestraße 103, 10365 Berlin). Unter dem Link www.bit.ly/VDZ-YouTube kann jeder die Diskussion live auf YouTube verfolgen und mitdiskutieren.

Der VDZ hat im Zuge seiner Pressefreiheitskampagne 2018 zwei neue Anzeigenmotive entwickelt, welche unter hier downloadbar sind.

Presseanmeldungen sind noch möglich unter j.hoelzl[at]vdz.de. 

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