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Interview mit Sebastian Mayeres, Chief Executive Officer der knk Software LP, über Perspektivwechsel und die Chancen des Medienwandels für Verlage

Sebastian Mayeres (Foto: knk Business Software AG)

What’s Next 2020 stand unter dem Motto „Prototype the Future“. Was bedeutet das für Sie?

Das Jahr 2020 hat uns alle – ob wir wollten oder nicht – dazu gezwungen, uns mit Zukunftsperspektiven zu beschäftigen. Gerade in der Anfangszeit der Corona-Pandemie hat sich eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll es ist, Technologien effektiv für das eigene Business nutzen zu können. Sei es, um auch im Homeoffice reibungsfrei zusammenzuarbeiten und dabei nicht den Team-Spirit zu verlieren oder schnell alternative Wege zu finden, seine Waren und Dienstleistungen zum Kunden zu bringen. Deshalb ist es essenziell, Anpassungsfähigkeit zu kultivieren, zu üben und das nötige Handwerkszeug zu beherrschen, um mit verschiedenen Szenarien umgehen zu können.

Freiräume schaffen und Impulse zulassen, sind wichtige Voraussetzungen, um neue Perspektiven
zu erarbeiten. Wie schaffen Sie bei knk Raum für den Perspektivwechsel?

Wir schaffen gezielt Formate, in denen sich Menschen austauschen können, die im Arbeitsalltag vielleicht weniger miteinander zu tun haben. Dazu nutzen wir zum Beispiel unsere halbjährlichen Lageberichte, zu denen wir uns möglichst alle an einem Ort treffen. Hier nehmen wir uns auch Zeit, in kleineren, bunt zusammengewürfelten Gruppen Themen zu bearbeiten.

Besonders effektiv sind unsere firmeninternen Hackathons, bei denen sich für 1 bis 2 Tage bunte Teams zusammenfinden, die sich eines selbstgewählten Themas annehmen. Ebenso unterstützen wir es – auch finanziell oder mit Freistellungen –, wenn Mitarbeiter an Hackathons zum Beispiel von Microsoft teilnehmen möchten. Dazu kommt unsere offene Unternehmenskultur, in der wir auch gern gemeinsam feiern, an sportlichen Events teilnehmen oder einfach nur gern die Mittagspause zusammen verbringen!

Welche Rolle spielen Einblicke in die Nutzerperspektive bei der Entwicklung kundenzentrierter Lösungen aus dem Hause knk?

Dies hat bei uns absolute Priorität. Sind wir mal ganz ehrlich: wir entwickeln bei knk eine Lösung, die wir nur zum Teil selber einsetzen, da wir kein Medienhaus sind. Wir haben zwar viele Ideen und kreative Köpfe,auch aus der Verlagsbranche, bei uns, die Impulse liefern, aber das Feedback des Kunden zeigt uns erst, wie gut unsere Ideen und Konzepte wirklich am Markt ankommen. Kundenfeedback muss daher zwingend ein zentraler Bestandteil unserer Produktentwicklungsstrategie sein.

Wie unterstützt knk Verlage dabei, den Herausforderungen und Veränderungen des Marktes zu begegnen und die Chancen des Medienwandels zu nutzen?

Wir bei knk verstehen uns als Digitalisierungs-Katalysator für unsere Kunden. Denn wer sich langfristig am Markt behaupten will, muss sich an immer neue Bedingungen anpassen – das gilt für Medienhäuser ebenso wie für uns als deren Technologiepartner. Und das gelingt am besten, wenn man sehr früh neue Technologien für neue Geschäftsmodelle oder Prozesse nutzbar macht und nicht erst, wenn der Zug schon abgefahren ist. Genau dabei unterstützen wir unsere Kunden, zum Beispiel durch den Einsatz von KI oder Möglichkeiten zur ‚Marketing Automation‘. Neben den reinen Softwarelösungen ist es aber auch sehr wichtig, auf die Prozesse zu schauen. Hierbei beraten wir unterschiedliche Medienhäuser, ihre Prozesse fit für die Digitalisierung zu machen. Ganz getreu der Aussage von Thorsten Dirks, ehemaliger CEO von Telefonica Deutschland auf dem Wirtschaftsgipfel der 'Süddeutschen Zeitung' 2015: „Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess“.

Wo sehen Sie Entwicklungspotenziale für Verlage?

Das aktuell größte Potential sehen wir darin, dass Verlage Datensilos auflösen. Das heißt, dass sie vorhandene Daten aus verschiedenen Quellen miteinander intelligent vernetzen. Dies kann nur dann erreicht werden, wenn wir aufhören, in einzelnen Softwarepaketen zu denken, sondern anfangen, Plattformökonomie zu leben. Daten aus unterschiedlichsten Systemen über einen zentralen Datenlayer intelligent miteinander zu vernetzen, ist in Plattformen um ein Vielfaches einfacher. Mein Kollege Mats Necker und ich werden zu diesem Thema auch einen kurzen Impulsvortrag auf dem diesjährigen VDZ Tech Summit halten.

Welche Empfehlungen geben Sie Verlagen heute für die Zukunft mit auf den Weg?

Im letzten Jahr hat sich gezeigt, dass die Umstellung auf Remote-Arbeit erstaunlich gut funktioniert hat. Neue Rituale und Formen der Teamarbeit haben sich schnell etabliert. Viele Menschen schätzen es, auch von zuhause arbeiten zu können, für andere ist das eher schwierig. Unser Rat ist, die gewonnene Flexibilität beizubehalten und Mitarbeitern, die es wünschen, Homeoffice zu ermöglichen. Das steigert die Mitarbeiterzufriedenheit, allerdings bedarf es auch größerer Anstrengungen, um den Teamgeist zu erhalten und zu stärken.

 

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