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ANZEIGE Facebook | „Verlage und ihre Redaktionen gehören zu den Grundpfeilern unserer Gesellschaft“

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Interview mit Facebook-Manager Guido Bülow, Head of News Partnerships Central Europe, über das Facebook-Engagement für das neue VDZ-Projekt „What’s next?! – Das junge Kreativlabor“.

Guido Bülow beim Digital Innovators Summit im März 2018, hier im Gespräch mit Jesper Doub (r.), Geschäftsführer der SPIEGEL ONLINE GmbH und Verlagsleiter im SPIEGEL-Verlag // Foto: Ole Bader/sandwichpicker.com für VDZ

VDZ: Facebook und Verlage – ein Ausschlusskriterium oder zielführende Symbiose?

Guido Bülow: Verlage und ihre Redaktionen gehören zu den Grundpfeilern unserer Gesellschaft. Sie zu stärken, indem wir Verlage und Medienunternehmen dabei unterstützen, Facebook erfolgreich für sich einzusetzen, sehe ich als meine Kernaufgabe an. Als Plattform stellt Facebook die Infrastruktur, welche je nach Zielsetzung des Verlags oder der einzelnen Medienmarke unterschiedlich eingesetzt werden kann. Das reicht von der Recherche über die Distribution bis hin zur Vermarktung sowie der Monetarisierung.


Facebook-Managerin Campbell Brown sprach neulich im Zusammenhang mit Verlagen von einem „sterbenden Geschäft“. Warum unterstützt Facebook Deutschland dann dennoch das Projekt „What‘s next“?

Die Menschen teilen und diskutieren Ideen und Neuigkeiten auf Facebook. Deshalb legen wir großen Wert auf ein gesundes Nachrichten-Ökosystem und die Stärkung von Qualitätsjournalismus. Die Frage, welche Verlage und Medienunternehmen am dringlichsten von uns beantwortet sehen wollen, ist die nach einer nachhaltigen Monetarisierung für ihre Inhalte. Reichweite ist nicht alles. Erfolg auf Facebook muss sich in Umsatz oder intensiveren Kundenbeziehungen widerspiegeln. Wir unterstützen die Initative „What‘s next“ um Herausgeber einerseits bei der digitalen Transformation zu unterstützen und andererseits gemeinsam mit ihnen neue Geschäfts- und Erlösmodelle zu entwickeln.


Was hat Sie davon überzeugt, Partner der neuen VDZ Initiative zu werden?

Im Rahmen des Facebook Journalism Project sind wir weltweit mit Verlagen und Medien im Austausch, um deren Ziele und Bedürfnisse noch besser zu verstehen. Dies beinhaltet auch, dass wir bei der Entwicklung von neuen Produkten von Anfang an enger zusammenarbeiten. Wir wollen damit eine engere Verbindung mit der Nachrichtenbranche schaffen. Wir zeigen Verlagen zum einen, wie sie unsere Produkte nutzen können, um ihr Publikum besser zu erreichen. Und wir wollen von ihnen lernen und zuhören, wo ihre Prioritäten liegen. Daraus sind zahlreiche Projekte mit Nachrichtenanbietern in Nordamerika und Europa entstanden. Die Idee hinter „What‘s next“ deckt sich damit mit unseren Visionen.


„What‘s next“ soll, in Zusammenarbeit mit jungen Mitarbeitern, die Zukunft der Medienbranche definieren. Warum ist aus Ihrer Sicht auch zukünftig eine starke Medienbranche so wichtig?

Journalisten und Journalistinnen informieren uns, ordnen ein und vor allem - sie hinterfragen kritisch. Auf diese Weise tragen sie entscheidend zur Meinungsbildung bei. Das macht Journalismus zu einem fundamentalen Bestandteil unserer demokratischen, offenen Gesellschaft. Medien spielen daher auch eine ganz entscheidende Rolle für Gemeinschaften, etwa im lokalen Raum. Und auch Facebook hat es sich zum Ziel gesetzt, Gemeinschaften und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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