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PRINT&more, Am Kiosk, Auto Bild Klassik

Fahrt mehr Klassiker!

Ralf Deppe übers Autofahren mit Charme | PRINT&more 2/2016 stellt das Lieblingsmagazin eines Chefredateurs/ einer Chefredakteurin in der Rubrik "Am Kiosk" vor

 

PRINT&more, Am Kiosk, Auto Bild Klassik

Ja, ich gebe es zu: Ich gehöre noch zu denjenigen, die sich für Autos interessieren und Woche für Woche, Monat für Monat die entsprechenden Titel mit Spannung erwarten.

In meinem Umfeld ernte ich dafür häufig Kopfschütteln und besorgte Blicke....Umwelt und so. Und es kommt noch schlimmer: Ich habe ein Faible für Klassiker und Youngtimer. Das sind, kaum zu glauben, Wagen ohne Systeme wie Spurhalte-Assistenten, Abstandswarner, Fußgänger-Erkennung und dergleichen. Aber dafür sind es Autos mit besonderem Charme und Esprit, die die Geschichte ihrer Marken erzählen. Bei mir dürfen sie dann vor allen Dingen gern Volvo und Saab heißen. For the happy few: Zur Zeit erfreue ich mich an einem Volvo 164, eine Konstruktion aus den 60er Jahren.

Aber ich habe auch inzwischen gelernt, über den schwedischen Tellerrand hinaus und mit immer mehr Interesse nach England, Frankreich und Italien zu schauen. Und das hat vor allem Auto Bild Klassik geleistet: Der Monatstitel aus dem Hause Axel Springer SE ist mein Guide durch die fabelhafte Welt der Auto-Geschichte der vergangenen Jahrzehnte. Ausgabe für Ausgabe schafft das Magazin es, Neugier und Sehnsüchte zu wecken: Weitgehend unbekannte Marken werden vorgestellt, bekannte Marken neu erzählt. Es gibt mitreißende Erlebnisberichte von Besitzern, tragische Reparatur-Geschichten und natürlich die verschiedenen Markt-Spiegel, absolut unerläßlich, falls wieder ein Wagen in greifbare Nähe rücken sollte.

Kleiner Gruß übrigens an die Redaktion von Auto Bild Klassik: Warum bringt Ihr eigentlich keine Händler-Geschichten mehr? Die fand ich immer sehr spannend, daher: Bitte unbedingt wieder aufnehmen.

Auto Bild Klassik zu lesen, ist ein bisschen wie "Verreisen mit dem Finger auf der Landkarte": Wenn man schon nicht alle Traum-Autos fahren kann, so sollte man doch wenigstens über sie lesen und so Spaß mit ihnen haben. Das ist für mich pure Entspannung.

Und natürlich ist dies auch eine persönliche Philippika für Print, denn Auto Bild Klassik ist ein Wohlfühl-Magazin, das pro Ausgabe von mir bestimmt sechs, sieben Mal zur Hand genommen wird. Die aktuelle Juli-Ausgabe hat immerhin 196 Seiten. Sie wird gewissenhaft durchgearbeitet, kreativ bemalt, es werden Seiten ausgerissen, mit Eselsohren versehen… versuchen Sie das mal mit der Tablet-Ausgabe.
Kurzum: ich freue mich schon, wenn mein Lieblingseinzelhändler, Herr Dadras am Eppendorfer Weg in Hamburg, mir wieder zuruft: Ralf, Deine neue Auto Bild Klassik ist da!

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