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		<title>VDZ NEWS</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 11:24:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer im aktuellen FOCUS</title>
			<link>http://www.vdz.de/leistungsschutzrecht-singlenews/hash/3b4172df094b353b18b1a9e697aca99f/news/xuid2516-focus/</link>
			<description>„Wenn der überfällige Gesetzesvorschlag noch weiter auf sich warten lässt, ist das ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Wenn der überfällige Gesetzesvorschlag noch weiter auf sich warten lässt, ist das ein Armutszeugnis. Aber noch setzen wir darauf dass die Koalition die Presse tatsächlich unterstützt“, so VDZ-Hauptgeschäftsführer zum Leistungsschutzrecht in &nbsp;der <link http://www.vdz.de/http:// http://www.focus.de/ - external-link-new-window>heutigen Ausgabe des „Focus“.</link>]]></content:encoded>
			<category>Leistungsschutzrecht</category>
			<category>Medienpolitik</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 May 2012 11:24:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Viel Bewegung bei den Zeitschriftenverlegern in Nordrhein-Westfalen</title>
			<link>http://www.vdz.de/presse-singlenews/hash/3c7d7ef05229356f89477097ab613ae6/news/xuid2513-viel-bewegung-bei-den-zeitschriftenverlegern-in-nordrhein-westfalen/</link>
			<description>15. Mai 2012. Die Wahl eines neuen Vorstands und drei hochspannende Vorträge standen im Mittelpunkt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[15. Mai 2012. Die Wahl eines neuen Vorstands und drei hochspannende Vorträge standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des VZVNRW am 11. Mai 2012, die traditionell im Grandhotel Schloss Bensberg stattfindet. 
Zum neuen Vorsitzenden des VZVNRW wurde Dr. Christoph Müller, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller mbH &amp; Co. KG, gewählt. Seine Stellvertreter sind Andreas Bergmoser (Bergmoser + Höller Verlag AG) und Helmut Graf (VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG). In die Funktion des Schatzmeisters wurde<b> </b>Adrian Schommers (Verlag Stahleisen GmbH) gewählt und als Beisitzer Christopher Strobel (STROBEL VERLAG GmbH &amp; Co. KG) sowie Dr. Lars Tutt (Medienverband der Ev. Kirche im Rheinland gGmbH). Neu gewählt wurde auch die Tarifkommission, für deren überzeugende Arbeit der Vorstand und die Mitgliederversammlung großen Dank aussprach. Offiziell verabschiedet wurde Detlef Koenig, der sein Amt als Vorsitzender des VZVNRW wegen seines Branchenwechsel aufgab. Detlef Koenig war vor Kurzem als Hauptgeschäftsführer in die Holding einer Krankenhausgesellschaft berufen worden. Der Vorstand dankte Detlef Koenig für seine innovative, integrierende und gestaltende Arbeit, mit der er dem VZVNRW weiteres Profil und Wirkung gegeben habe. Koenig sei nicht nur als Vorsitzender des VZVNRW sondern auch als Vizepräsident des VDZ außerordentlich erfolgreich gewesen.
Dr. Müller hob in seiner Begrüßungsrede das hohe Interesse der Verleger an dem Verband hervor, sowohl als Interessenorganisation der Zeitschriftenverleger wie auch als gute Möglichkeit des Networkens für Verleger.
Der VZVNRW hat auf Vorschlag der Mitgliederversammlung sein Angebot erweitert und eine Gesprächsplattform geschaffen, bei der Verlage innovative Entwicklungen des eigenen Hauses darstellen und den Verlegerkollegen präsentieren. Ein erstes und gut besuchtes Treffen fand am 27. März 2012 auf Einladung des Verlages für die Deutsche Wirtschaft zum Thema „Steigende Kundenansprüche digital managen und neue Werte für den Verlag schaffen“ statt. Weitere Veranstaltungen in Mitgliedsverlagen werden folgen. 
„Leidenschaft ist verlegerischer Treibstoff“, das war eine der Hauptbotschaften des neuen VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer in seinem Vortrag in der Mitgliederversammlung. Unter dem Titel „Leidenschaftlicher Wettbewerb um Aufmerksamkeit: Publishing und Verbandsarbeit in einer vernetzten Gesellschaft“ skizzierte Stephan Scherzer die wegen des Transformationsprozesses der Medien immer wichtigere Rolle der Interessenvertretungen wie VZVNRW und VDZ, die auf Augenhöhe mit ihren Mitgliedern und mit derselben Leidenschaft wie die Verleger agieren müssten.
Über die Erlösmodelle bei einem verlegerischen WebTV und deren Umsetzung für Verlage sprachen Dr. Klaus Krammer und Uwe Krause (KNM Krammer Neue Medien, Düsseldorf), die den anwesenden Verlegern die Wichtigkeit der Medientransformation für das verlegerische Wachstum bestätigten. 
Dem VZVNRW war es gelungen, einen herausgehobenen Experten für die Mitgliederversammlung zu gewinnen. Unter dem Titel „Was wir sind und was wir sein könnten“ gab Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie an der Universität Göttingen, Einblicke in das Forschungsgebiet Beziehungsfähigkeit. Sie sei die entscheidende Voraussetzung für die Entfaltung von Kreativität und Gestaltungskraft und ein Schlüssel für das tägliche Zusammenleben in Wirtschaft und Politik. Die Beziehungsfähigkeit eines Menschen hänge von den Erfahrungen ab, die er im Laufe seines Lebens machen konnte oder zu machen gezwungen war. Hirnforscher könnten inzwischen erklären, weshalb das Gehirn nur unter druckfreien Bedingungen in der Lage sei, hochkomplexe Beziehungsmuster zwischen den Nervenzellen aufzubauen. Nur ohne Druck lasse sich Unverbundenes miteinander in Beziehung bringen. Mit seinen spannenden und auch amüsanten Ausführungen fesselte Prof. Hüther die 62 anwesenden Verleger der Mitgliederversammlung des VZVNRW. 
Herr Professor Hüther wurde von der Bundesregierung in den Expertendialog über die Zukunft Deutschlands berufen; er befasst sich als Kernexperte mit dem Themenfeld „Zukunft des Lernens in unserem Land“. 
Die Vorfreude auf die nächste Mitgliederversammlung ist groß. Sie findet am Freitag, 14. Juni 2013 im Grandhotel Schloss Bensberg statt.
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			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 May 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Starke Nachfrage bei Zeitschriften in die Schulen </title>
			<link>http://www.vdz.de/presse-singlenews/hash/65a33928e00f9005e050f06cadccaf23/news/xuid2512-starke-nachfrage-bei-zeitschriften-in-die-schulen/</link>
			<description>Der Zeitschriftenmonat April 2012 ist nun in nahezu allen Bundesländern abgeschlossen und das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Zeitschriftenmonat April 2012 ist nun in nahezu allen Bundesländern abgeschlossen und das bisherige Feedback aus den Schulen unterstreicht den großen Erfolg. Vielen Dank an Sie alle, die dieses Projekt mit viel Engagement vorantreiben. 
Die diesjährige Kampagne hat im Zeitschriftenmonat April für erhebliche Zugriffszahlen auf unsere Internetseite gesorgt: Über 80.000 Klicks auf die Webseite und über 4000 Downloads des zusätzlichen digitalen Unterrichtsmaterials zeigen das große Interesse! Nicht zuletzt ist diese Wirksamkeit auf die vorangegangenen Werbemaßnahmen mittels der Freianzeigen in verschiedenen Zeitschriften zurückzuführen. Dem dnv sei an dieser Stelle für die großzügige Unterstützung gedankt. Zusätzlich erschienen die Anzeigen in folgenden Zeitschriften: Kicker, Spotlight, Spot on, Spiegel, HÖR ZU Wissen, Feuerwehrmagazin, National Geographic und in der TV-Beilage des Sterns.
Anbei finden Sie nochmals die Auswertung 2012. Ergänzend sei hier auch die Grosso-Belieferungsquote von 98,96 % erwähnt, lediglich von acht Presse-Grossisten wurden Absagen an 63 Schulen erteilt. Es freut uns sehr, dass sich diese Quote in den letzten Jahren so stark verbessert hat.
Nach dem Zeitschriftenmonat bedeutet gleichzeitig auch immer vor dem Zeitschriftenmonat. Im Zuge der Vorbereitungen für das nächste Jahr liegt der Antrag zur Bewilligung des Grundschulpiloten derzeit dem BKM vor. Mit dem Bescheid rechnen wir bis Juli, sodass wir im Herbst mit dem Auftakt starten können. Die Ergebnisse der begleitenden Evaluation des Grundschulpiloten werden wir Ihnen und der Öffentlichkeit zum Zeitschriftenmonat 2013 vorlegen können.
]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 16:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Wir verschanzen uns nicht&quot;</title>
			<link>http://www.vdz.de/presse-singlenews/hash/97eb51acb0ca250929e24a6c8fad6738/news/xuid2511-wir-verschanzen-uns-nicht/</link>
			<description>Horizont-Interview mit VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer </description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Herr Scherzer, seit Januar sind Sie Hauptgeschäftsführer des VDZ. Was wollen Sie anders machen als Ihr Vorgänger?</i>
Die Medienlandschaft verändert sich in großem Tempo. Unsere&nbsp; Branche, die Verlagshäuser, managen diesen Wandel hervorragend. Sie entwickeln sich zu integrierten Medienhäusern, es geht um die Orchestrierung von Content auf allen Plattformen. Dieser Wandel spiegelt sich gut in meinem bisherigen Berufsweg. Ich kenne das wichtige Print-Geschäft seit über 20 Jahren, und meine vier Jahre im Silicon Valley haben mir einen tiefen Einblick in die DNA der digitale Welt ermöglicht. Aus diesem Grund hat mich das VDZ-Präsidium engagiert. Es ist mir wichtig, den Verband so weiterzuentwickeln, dass er mit den Herausforderungen der Medienwelt auf Augenhöhe ist und damit den Mitgliedern eine leistungsfähige Interessenvertretung garantiert.
<br /><i>Sie waren ihr Berufsleben lang Verlagspraktiker, noch dazu in einem US-Unternehmen, zuletzt sogar in den USA selber. Jetzt sind Sie Funktionär in einem Verband in Deutschland. Wie fühlt sich dieser mehrfache Kulturschock an?</i>
Gelegentlich fehlt mir die kalifornische „Das Glas ist halbvoll“-Mentalität und die Startup-Kultur des Silicon Valley. Der VDZ ist kein verschlafener Verband, sondern nimmt die Herausforderungen unternehmerisch an – das liegt mir. Er ist ein hervorragend vernetzter und durch die Bedeutung der Branche sehr relevanter Interessenvertreter in Berlin und Brüssel. Im Unterschied zu den USA haben die Verlage in Deutschland mit einem starken Print-Geschäft eine solide Basis, um die Leser auf allen Plattformen anzusprechen und die Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln. Es macht mir Freude, an der gewaltigen Veränderung der Medienwirklichkeit gestaltend teilzunehmen. Und ansonsten gilt: Ich bin begeisterter Bergsteiger. Ich gerne neue Wege und mag Routen, die mich fordern.
<br /><i>Sie benennen die traditionellen Zeitschriftentage ab Herbst in „Publisher’s Summit“ um. Wann taufen Sie den gesamten Verband Deutscher Zeitschriftenverleger um?</i>
Gar nicht, denn wir werden schon lange über die Abkürzung und starke Marke VDZ wahrgenommen. Das wollen wir nicht ändern – sondern die Marke VDZ mit neuen Themen weiter aufladen.
<br /><i>Zum Beispiel geistiges Eigentum. Die Verlage fordern seit langem ein Leistungsschutzrecht und werden dafür über die Netzgemeinde hinaus angefeindet, während immerhin viele Menschen für Urheberrechte – also Eigentumsrechte für Schöpfer – Verständnis haben. Müssten die Verlage deshalb nicht besser erklären, was sie als Mittler leisten – gerade im Vergleich zum Szenario, wonach sich jeder Journalist mit seinem eigenen Titel versucht?</i>
&nbsp;Leser orientieren sich in erster Linie an Marken, kennen die Band, den Film, den Autor oder die Zeitschrift – weniger den Verlag, das Plattenlabel oder das Filmstudio. Deshalb ist es wichtig klar zu machen, dass der Wert der verlegerischen Leistungen darin besteht, Marken zu entwickeln, in sie zu investieren, Umfelder zu schaffen, die Kreativen die Möglichkeit geben, ihre Botschaften zu senden und Reichweiten aufzubauen. Nicht umsonst suchen sich viele profilierte Blogger in den USA oder Deutschland starke Verlagsmarken als Plattform aus. Ein Beispiel aktueller Verbandsarbeit zum Leistungsschutzrecht ist das Video zum Leistungsschutzrecht – geposted auf Youtube.
<br /><i>Haben Sie sich schon auf den Shitstorm vorbereitet?</i>
Wer klare Positionen bezieht, muss sich auf Kritik einstellen und sie auch aushalten. Wir verschanzen uns nicht sondern suchen die Diskussion. Verlage, Plattenlabels oder Filmstudios werden in solchen Shitstorms oft einseitig als profitgierig, innovationsfeindlich oder technokratisch verunglimpft. Ich habe sehr viele Verleger, Inhaber und Manager erlebt, die leidenschaftlich für ihre Marken, Inhalte und Werte wie Pressefreiheit und Informationsvielfalt stehen. Unternehmerisches Handeln birgt auch das Risiko Geld zu verlieren – aber das funktioniert eben nicht auf Dauer. Nur wer wirtschaftlich erfolgreich ist, bleibt unabhängig, schafft Arbeitsplätze und neue Marken. Auch für digitale Verbreitungswege gilt deshalb – „There ain´t no such thing as a free lunch“.
<br /><i>Andererseits schütten viele Verlage ihren Content gerade kostenlos in alle möglichen Kanäle, neuerdings sogar auch auf fremde Plattformen wie Facebooks Social Reader und Google Currents. Und dann wundern sie sich über unkontrollierte Zugriffe auf ihre Inhalte. Gibt es nicht auch eine Selbstverantwortung des Eigentümers für den Schutz seines Eigentums?</i>
<br />Der Schutz Geistigen Eigentums, technologieneutral und unabhängig von der Verbreitungsplattform, ist eines unserer Kernthemen. Dabei ist es wichtig, die Mechanik der digitalen Welt zu verstehen. Dazu gehört, zu testen, welche Möglichkeiten es gibt, neue Plattformen klug zu nutzen. Verlage werden noch agiler in ihren Strukturen und ihrem Handeln. Gerade wenn es um neue Technologien geht gilt: „if you fail, fail cheap, fast and early“. Inhalte bewusst unter bestimmten Bedingungen auf diesen Plattformen zu veröffentlichen ist dabei übrigens etwas anderes als der Missbrauch durch Aggregatoren.
<br /><i>Von Ihnen stammt die Aussage: Je stärker eine Medienmarke, desto weniger ist sie abhängig von Aggregatoren. Schließlich ist jede Verlagssite direkt ansteuerbar, auch über Bookmarks. Trotzdem argumentierte der VDZ im Rahmen seiner Kartellbeschwerde gegen Google bisher, die Suchmaschine sei eine Infrastruktur des Internet und müsse daher irgendwie reguliert werden. Sehen Sie das auch so? Und was ist mit Facebook? Sehen Verlage jede Plattform, die sie montags freigiebig mit Inhalten befüllen, dienstags dann argwöhnisch als Infrastruktur?</i>
Starke Medienmarken sind in den Alltag ihrer Zielgruppen eingebettet und bespielen die relevanten Kanäle. Diese Kanäle müssen aber einen offenen und fairen Wettbewerb ermöglichen. Insoweit ist Google ist nicht „jede Plattform“, sondern betreibt mit über 95 Prozent Marktanteil eine quasi-Monopolsuche im deutschen Internet. Diese Plattform ist intransparent und entscheidet nach unbekannten Kriterien, welche Angebote die allein relevanten vorderen Plätze belegen. Dabei sieht es vielfach so aus, als ob Google seine eigenen Angebote ohne Rücksicht auf den für Dritte geltenden Maßstab nach oben setzt. Eine solche Bevorzugung eigener Angebote halten wir für den Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung, dem die europäische Kartellbehörde Einhalt bieten muss. Es ist für europäische Inhalte- und E-Commerce-Anbieter extrem wichtig, dass Brüssel Fair Search gegenüber Google durchsetzt. Sollte das nicht gelingen hätte das fatale Folgen für die digitale Wirtschaft der EU.
<br /><i>Sie heben immer wieder stolz die App-Angebote der Verlage hervor. Werden Bezahl-Apps auf Dauer eher Print ersetzen – oder auch die kostenlosen Verlagsangebote im Internet? Quasi Paid-Content durch die Tablet-Hintertür?</i>
Ergänzen gefällt mir besser. Es ist wichtig, die Zahlungsbereitschaft der Leser für Inhalte, die wir in Deutschland ja haben, auch auf die neuen Verbreitungswege mitzunehmen. Grundsätzlich werden Bezahlmodelle umso wichtiger, je mehr digitale Mediennutzung auf mobile Geräte wandert, denn dort ist Reichweite noch nicht im selben Maße zu vermarkten wie im stationären Web. Die deutschen Verlage sind dabei, den Umsatzmix von Werbeerlösen und Erlöse vom Leser zu erhalten. Ich sehe auch im Web Chancen für Paid Content, vor allem im Bereich Special Interest und Fachmedien.
<br /><i>Schauen wir auf Print. Was für ein Jahr 2012 haben die Zeitschriftenverlage noch vor sich?</i>
Im Vertriebsmarkt erwarten wir stabile Umsätze, auch durch eine kluge Copypreis-Politik, Neueinführungen und Line-Extensions. Der intermediale Wettbewerb im Werbemarkt hat sich zu Jahresbeginn verschärft – aktuelle liegt der Anzeigenmarkt leicht unter Vorjahr. Der VDZ hat seit Anfang des Jahres eine Vielzahl an Print-Gattungsmarketing-Initiativen gestartet, um Media-Entscheidern mit „marktfrischen“ Zahlen die Werbewirkung von Print im Wettbewerb mit anderen Gattungen eindrucksvoll zu demonstrieren. „Print“ ist deutlich sichtbar im Markt und kommuniziert seine unzweifelhaften Stärken. Insgesamt erwarten die Verlage deshalb ein ausgeglichenes Jahr.
<br /><i>Trotz der gemeinsamen Werbewirkungs- und Forschungs-Großinitiative AIM?</i>
Seit Ende letzten Jahres geht es gut voran. Wir merken, wie die Ergebnisse von AIM und unserer Gattungskampagne „Print wirkt“ in den Agenturen und der Industrie ankommen und die Power von Print vermitteln. Hier muss weiter deutlich gemacht werden, dass Print nicht nur erstklassiger Paid Content ist, sondern auch mit uneingeschränkter Aufmerksamkeit konsumiert wird.
<br /><i>Nur die Bauer Media Group ist Ende 2010 im Vertriebsstreit aus dem VDZ-Fachverband ausgetreten und fehlt seither auch als Beitragszahler. Sprechen Sie auch mit Bauer?</i>
Ich habe in den vergangenen Monaten über 100 Gespräche mit Verlagsinhaber, Managern und Industrievertretern geführt. Auch mit den führenden Köpfe aus dem Hause Bauer habe ich gesprochen.
<br /><i>Und – gibt es Hoffnung auf Rückkehr in den Fachverband?</i>
Das Gespräch war konstruktiv, auch mit Blick auf eine Fortsetzung. Bauer ist ein großes, international erfolgreiches Verlagshaus. Nach meinem Eindruck waren wir uns einig, dass es mehr Gemeinsamkeiten mit Bauer gibt als Gegensätze. Im Marktforschungsbereich arbeiten die großen Häuser ja bereits konstruktiv zusammen.

<i>Der Grosso-Streit schwelt derweil weiter. VDZ und Grossisten erhoffen sich eine gesetzliche Erlaubnis des Verhandlungsmonopols des Grosso-Verbandes. Doch im neuen Entwurf zur GWB-Novelle steht davon nun nichts. Was macht Sie so sicher, dass da noch etwas kommt?</i>
Das Grosso steht für Pressevielfalt und garantiert auch kleinen und mittelständischen Verlagen die effiziente und kundenorientierte Distribution ihrer Titel. Diesen neutralen Pressevertrieb, in dem der Geldbeutel weitgehend kein Parameter für die Präsenz von Presse ist, müssen wir erhalten. Die Verlegerverbände sehen die koordinierten Verhandlungsergebnisse zu Konditionen und Leistungen als einen Garant von Transparenz und Neutralität, und deshalb wollen wir die Möglichkeit solcher Verhandlungen auf Verbandsebene erhalten. Im Kabinettsentwurf zur 8. GWB-Novelle konnte der entsprechende Regelungsvorschlag schon aus zeitlichen Gründen nicht mehr berücksichtigt werden. Jetzt arbeiten wir mit dem Grosso-Verband daran, unseren gemeinsamen Vorschlag im Rahmen des parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens zu integrieren. Bisher sehen wir dazu im Bundestag mehr Befürworter als Gegner.
<i>Und dann hat sich noch das Bundeskartellamt mit Verweis aufs europäische Kartellrecht skeptisch dazu geäußert, das deutsche Grosso-System gesetzlich schützen zu können.</i>
Man muss schon genau sehen, was vorgeschlagen ist: Auch wir wollen keine gesetzliche Festschreibung des Grosso-Systems, sondern allein den Erhalt der Möglichkeit, Grossokonditionen zwischen Verlegern und Grossisten branchenweit vereinbaren zu dürfen. Diese zentrale Verhandlungsmöglichkeit ist unverzichtbar, wollen wir das seit Jahrzehnten für alle Zeitschriften faire und zugangsoffene Pressegrosso erhalten. Eine solche zentrale Verhandlungsmöglichkeit ist auch nach europäischem Wettbewerbsrecht wegen ihrer Vorteile für die Pressevielfalt gerechtfertigt. Dass der Bundestag sich dazu bekennt und eine entsprechende Regelung erlässt, ist dringend angezeigt.
<br /><i>Ihr Vorgänger Wolfgang Fürstner hat nie einen Hehl aus seinem ordnungspolitischen Grundgerüst gemacht und auch mal die Privatisierung der öffentlich-rechtlichen Sender angeregt. Teilen Sie seine ordnungspolitische Weltsicht samt dieser Forderung?</i>
Wer in den USA gelebt hat, sieht das extrem breit aufgestellte öffentlich-rechtliche System in Deutschland, das sich nicht im Wettbewerb finanziert, sondern Großteils durch garantierte Gebühren, durchaus mit gemischten Gefühlen. Diskussionen um eine Teilprivatisierung und kluge Public-Private-Partnership-Ansätze helfen bei der Standortbestimmung. Wir brauchen aber eine klarere Begrenzung des öffentlich-rechtlichen Auftrags.

<i>Von weiteren Verhandlungen mit der ARD halten Sie nichts?</i>
Natürlich reden wir miteinander – es gibt ja auch viele Gemeinsamkeiten, die wir als Inhalteanbieter haben. Ich halte aber wenig von taktischen Absichtserklärungen. Solange die Grundsatzfragen nicht geklärt sind, sollten sich die Verlage nicht auf einlullende Deals einlassen.
<br /><i>Auch dies sind Fragen, bei denen Sie mit dem Zeitungsverlegerverband BDZV an einem Strang ziehen. Steht auch eine Annäherung zum BDZV auf Ihrer Agenda, gar eine Fusion? Schließlich verläuft die Trennlinie immer weniger zwischen Zeitschriften und Zeitungen, sondern eher zwischen großen und kleinen Häusern, etwa bei Vertrieb und Kartellrecht.</i>
Das Thema steht nicht an und ich sehe die Realität auch anders. Schon jetzt arbeiten wir mit dem BDZV bei vielen Themen zusammen, etwa beim Leistungsschutzrecht oder dem Datenschutzthema. Da haben wir in der Tat sehr ähnliche Interessen. Aber die Zeitungslandschaft ist geprägt von regional tätigen Häusern, anders als beim VDZ mit seinen Publikums- und Fachverlagen und der konfessionellen Presse, die national ausgerichtet sind. Deshalb halte ich die aktuelle Struktur der Presseverbände für angemessen.]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Leistungsschutzrecht</category>
			<category>Öffentlich-rechtlicher Rundfunk</category>
			<category>Grosso</category>
			<category>AIM</category>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vom Briefkasten mitten ins Herz - Schreiben bis der Kunde kauft – texten Sie wirkungsvolle BRIEFE und DIRECT MAILS </title>
			<link>http://www.vdz.de/ausbildung-singlenews/hash/6188380110f0b5a8600ce9c901a1317b/news/xuid2510-vom-briefkasten-mitten-ins-herz-schreiben-bis-der-kunde-kauft-texten-sie-wirkungsvoll/</link>
			<description>Sie schreiben Abonnenten-Briefe und -E-Mails? Sie haben nur eine einzige Chance einen guten ersten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie schreiben Abonnenten-Briefe und -E-Mails? Sie haben nur eine einzige Chance einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, bevor Ihr Text im Papierkorb landet.
Auf kein Medium trifft das mehr zu als auf Brief oder E-Mail. Im eintägigen Seminar erfahren Sie wie man Zielgruppen beim Lesen fesselt, damit der erste Eindruck ins Herz trifft und im Kopf bleibt.
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Mehr Informationen finden Sie <link http://www.vdz-akademie.de/html/de/content/Websites/Seminare/2012/Juni/Vom-Briefkasten-mitten-ins-Herz - external-link-new-window>hier </link>]]></content:encoded>
			<category>Ausbildung</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der unternehmerische Chefredakteur – Der Chefredakteur als Unternehmer </title>
			<link>http://www.vdz.de/ausbildung-singlenews/hash/ff46ef331eb63c568fa4d5993bf61512/news/xuid2509-der-unternehmerische-chefredakteur-der-chefredakteur-als-unternehmer/</link>
			<description>Das Berufsbild des Redakteurs wandelt sich mit der Veränderung der Mediennutzung dramatisch....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Berufsbild des Redakteurs wandelt sich mit der Veränderung der Mediennutzung dramatisch. RedakteurInnen schreiben und redigieren heute meist nicht mehr lediglich für eine Zeitung oder Magazin, sondern bedienen crossmedial alle Kanäle des Mediums: Print, Online, Mobile. Auflagen- und Anzeigenverluste in häufig dicht besetzten und saturierten Märkten führen in Medienhäusern zudem zur Optimierung der Kosten und erfordern neue redaktionelle Arbeitsstrukturen und effiziente Workflows.
Für ChefredakteurInnen und Redaktionsleiter wachsen damit die Anforderungen an ihr unternehmerisches Profil, das Thema dieses Seminars und Trainings ist. Sie sollten grundlegende Analysetechniken und Strategiemethoden beherrschen, um die Marktpositionierung und Zielgruppenspezifikation ihrer Titel beständig zu verbessern, die redaktionellen Arbeitsabläufe hinsichtlich ihrer Budgets und Ressourcen möglichst effizient organisieren, ihren Beitrag bei der Planung und Markteinführung neuer Geschäftsmodelle und zusätzlicher Erlösquellen im Markenkranz eines Titels leisten, die von ihnen geführten Mitarbeiter nicht nur „verwalten“, sondern entwickeln - und bei allem die Qualität redaktioneller Leistung auf hohem Niveau nachhaltig sichern.
Das Seminar stellt die dazu erforderlichen Methoden und Techniken vor, die aus dem früheren „Redaktionsleiter“ den Marken-, Qualitäts- und Communitymanager machen.
Mehr Informationen finden Sie <link http://www.vdz-akademie.de/html/de/content/Websites/Seminare/2012/Juni/Der_unternehmerische_Chefredakteur_Der_Chefredakteur_als_Unternehmer - external-link-new-window>hier </link>]]></content:encoded>
			<category>Ausbildung</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zum Tode von Werner Weidemann</title>
			<link>http://www.vdz.de/presse-singlenews/hash/f4bb4c18bd5a0bdc2ce68973b83c7f8e/news/xuid2508-zum-tode-von-werner-weidemann/</link>
			<description>Der langjaehrige Vorsitzende der VDZ-Postkommission und Geschäftsführer und Managing Director von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der langjaehrige Vorsitzende der VDZ-Postkommission und Geschäftsführer und Managing Director von Reader's Digest Deutschland Verlag Das Beste GmbH, Werner Weidmann, ist am 1. Mai gestorben ist. Am 29. Mai wäre er 90 Jahre alt geworden. Weidmann war 38 Jahre lang für den Verlag tätig, davon die letzten 16 Jahre, bis zum 30. Juni 1987, als Vorsitzender Geschäftsführer und Managing Director. Herr Weidmann hatte maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung des Verlags. 
Werner Weidmann&nbsp; gehörte von 1973 bis 1989 dem Vorstand des SZV an, war von 1987 bis 1989 stellvertretender Vorsitzender. Er war viele&nbsp; Jahre Vorsitzender der VDZ-Postkommission und hat für die Verleger zahlreiche Verhandlungen mit der Deutschen Post wegen des Postzeitungsdienstes (heute Pressepost) geführt. 
]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 16:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fachmedien steigern Umsatz: Fachpresse-Statistik 2011 erschienen</title>
			<link>http://www.vdz.de/presse-singlenews/hash/0bdb7a71991314ea41e0512841f7ead6/news/xuid2506-fachmedien-steigern-umsatz-in-2011-fachpresse-statistik-zeigt-erfolgreichen-wachstumskurs/</link>
			<description>Deutsche Fachverlage zeichnen sich durch ihre große Marktnähe aus. Diese Stärke spiegelt sich auch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Deutsche Fachverlage zeichnen sich durch ihre große Marktnähe aus. Diese Stärke spiegelt sich auch im Erfolg ihres modernen Produktportfolios wider. Mit einem Plus von 1,9 Prozent wuchs der Umsatz der Fachmedienbranche in 2011 gegenüber 2010 auf insgesamt 3,09 Milliarden Euro. Damit konnten die Fachverlage die leichte Umsatzerholung des Vorjahres (2010: +0,8 Prozent) weiter vorantreiben. 
Als Umsatztreiber verantwortlich für das gute Ergebnis waren vor allem elektronische Medien und Events, die sich für Professionelle Entscheider als unverzichtbare Medien etabliert haben. Das zeigt die aktuelle Fachpresse-Statistik 2011 der Deutschen Fachpresse, für die von Februar bis April 2012 die Mitglieder der Deutschen Fachpresse zu ihren betrieblichen Kennzahlen befragt worden sind. 
Die Ergebnisse stehen <link http://www.deutsche-fachpresse.de/statistik-aktuell/><b>hier zum Download</b></link> bereit. Alle Verlage, die sich am Kennzahlenvergleich beteiligt haben, erhalten zudem eine Individualauswertung.]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 15:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gelangensbestätigung – das Bürokratiemonster des Finanzministers</title>
			<link>http://www.vdz.de/tarifpolitik-singlenews/hash/6bd507e385667588de79c1e3362e6b37/news/xuid2505-gelangensbestaetigung-das-buerokratiemonster-des-finanzministers/</link>
			<description>Trotz Intervention der Wirtschaftsverbände im Vorfeld hat sich der Gesetzgeber entschieden, in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Trotz Intervention der Wirtschaftsverbände im Vorfeld hat sich der Gesetzgeber entschieden, in der Umsatzsteuerdurchführungsverordnung (UStDV) alle bislang für innergemeinschaftliche Lieferungen geltenden Nachweise für Umsatzsteuerzwecke abzuschaffen und einen einzigen - in Verbindung mit dem Doppel der Rechnung gültigen - Beleg einzuführen, die so genannte „Gelangensbestätigung“; ein nicht nur dem Namen nach bürokratisches Monstrum. „Wie diese Nachweispflicht seit Beginn des Jahres in der Praxis erfüllt werden sollte, war allen Wirtschaftsbeteiligten schleierhaft“, erklärt VDZ-Justitiar Dirk Platte. Dem BMF wohl auch, weil es erst bis 31. März und dann nochmal bis 30. Juni die bisherige Praxis übergangsweise fortgeschrieben hat .
Gem. §§ 17a bis 17c UStDV muss der liefernde Unternehmer, sowohl in Beförderungs- als auch in Versendungsfällen, den Nachweis über das Verbringen des Liefergegenstands in das übrige Gemeinschaftsgebiet zum einen, wie vorher auch schon, durch ein Rechnungsdoppel und zum anderen durch eine originalschriftliche Bestätigung des Abnehmers führen, dass der Gegenstand in das übrige Gemeinschaftsgebiet gelangt ist. Hieraus ergab sich der Begriff „Gelangensbestätigung“, die Betrügereien verhindern soll. 
Die Gelangensbestätigung soll folgende Angaben enthalten:<br /><br />a) den Namen und die Anschrift des Abnehmers,<br />b) die Menge des Gegenstands der Lieferung und die handelsübliche Bezeichnung,<br />c) im Fall der Beförderung oder Versendung durch den Unternehmer oder im Fall der Versendung durch den Abnehmer den Ort und Tag des Erhalts des Gegenstands im übrigen Gemeinschaftsgebiet, d) das Ausstellungsdatum der Bestätigung sowie<br />e) die Unterschrift des Abnehmers.<br /><br />„Dieser Nachweis müsste auch von jedem Verlag erbracht werden, der eine Zeitschrift an einen Unternehmer in London, Paris oder Madrid versendet“, erklärt Platte. Als besondere Schwierigkeit komme bei Abonnements hinzu, dass regelmäßig die Rechnungen hierfür im Voraus also vor Lieferung ausgestellt würden. Der VDZ hat in zwei Stellungnahmen das Bundesfinanzministerium (BMF) auf diese unlösbaren Probleme hingewiesen.
Zwischenzeitlich hat das ein BMF-Schreiben im Entwurf vorgelegt, das Erleichterungen bringen soll. Beispielsweise soll jetzt der Posteinlieferungsschein als Nachweis ausreichen. Allerdings ist noch unklar welche Angabe dieser enthalten muss. Der VDZ und andere Verbände fordern deshalb weiter die Abschaffung der Gelangensbestätigung.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:50:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Geplante Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsangebote gefährdet Seminargeschäft der Verlage</title>
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			<description>Der Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2013 sieht die generelle Umsatzsteuerbefreiung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2013 sieht die generelle Umsatzsteuerbefreiung von Bildungsleistungen vor. Der Gesetzbegründung folgend soll hiermit Art. 132 Abs. 1 i,j der Mehrwertsteuersystemrichtlinie aus Brüssel umgesetzt werden. Vordergründig soll damit ein günstigerer Zugang zu Bildungsleistungen erreicht werden.
Schon heute können bestimmte Bildungseinrichtungen - allerdings auf sehr bürokratischem Weg - die Befreiung von der Umsatzsteuer beantragen. Gewerbliche Seminaranbieter erbringen ihre Bildungsleistungen – wie beispielsweise Seminare für Führungskräfte – gegenüber vorsteuerabzugsberechtigte Leistungsempfänger, wie Mitarbeiter von Unternehmen oder Selbstständige.&nbsp; „Die Einführung der ausnahmslosen Umsatzsteuerbefreiung dieser Dienstleitungen führt aber zwangsläufig dazu, dass sämtliche Eingangsleistungen hierfür vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen würden“, erklärt VDZ-Justitiar Dirk Platte. Den Verlagen entstünden somit Mehrkosten in Höhe der Umsatzsteuer für die Honorare, Sitzungsräume, Verpflegung etc. Die gleichen Konsequenzen ergeben sich auch für die Seminarangebote der Verbände.
Bei dieser Betrachtung werde auch schnell ersichtlich, dass die Angebote der gewerblichen Anbieter nicht wie angestrebt günstiger werden könnten, da sie die Umsatzsteuer als erhöhte Kosten auf die Seminargebühren umlegen müssten. Sollte dies aus Konkurrenzgründen wie so oft nicht möglich sein, könne diese Kostensteigerung existenzgefährdend sein. Anders als auf den ersten Blick vielleicht ersichtlich, bedeute diese Umsatzsteuerbefreiung keinen Steuerverzicht des Fiskus, sondern in der Regel ein Steuervorteil aufgrund der direkt abzuführenden Umsatzsteuer.
Der VDZ hat gemeinsam mit dem Börsenverein mit einer detaillierten Stellungnahme reagiert. Danach lasse die Richtlinie sehr wohl eine Differenzierungsmöglichkeit zu, die gewerblichen Anbieter aus der Umsatzsteuerbefreiung auszunehmen. 
Welche Bedeutung der Seminarmarkt insbesondere für die Fachzeitschriftenverlage hat, zeigen die jüngst veröffentlichten Zahlen der Deutschen Fachpresse-Statistik 2011. Umsatztreiber im vergangenen Jahr waren neben elektronische Medien vor allem Dienstleistungen, die auch Veranstaltungen umfassen. Der Umsatz mit Dienstleistungen stieg um 13,9 Prozent auf knapp 200 Mio. Euro. Damit tragen Dienstleistungen schon mit 6,3 Prozent zu den Fachmedienerlösen insgesamt bei.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:44:00 +0200</pubDate>
			
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