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ERGEBNISSE:

Nach den Erhebungen 2002, 2003 und nun 2006 zeigt sich, dass die Grundfragen zur Regulierung ein hohes Maß an Stabilität aufweisen. Erkennbare Standards gibt es bei den Fragen zu Verarbeitungsterminen, Verfügbarkeit der Einzeldaten und den Grundlagen der Regulierung (Nullremissions-/ Nullverkaufssteuerung, VH, MAD) So liegen beispielsweise die Schwerpunkte der Remissionsverarbeitung traditionell am Dienstag und Mittwoch. EH Einzeldaten sind bei fast allen Grossisten länger als zwölf Monate verfügbar. Trendkomponenten und objektindividuelle Faktoren fließen nahezu überall in die VH Berechnung ein.

In anderen Bereichen, wie z. B. der Frage nach Sortimentsoptimierung zeigt sich, dass diese in den letzten Jahren erheblich häufiger zum Einsatz kommen. Aktuell geben 24% der Befragten an, Sortimentsoptimierungsmodelle einzusetzen, während dieser Wert 2003 noch bei nur 6% lag. In 60% der Fälle wird die Sortimentsoptimierung automatisch bearbeitet.

Während in den letzten Jahren einige Grossofirmen den Systemanbieter wechselten, zeigt die aktuelle Erhebung, dass dies zur Zeit bei keinem Grossisten ein Thema ist.

Knapp 90% der Grossisten setzen zur Zeit weitere Software zur Analyse ein. 2003 lag dieser Wert nur bei 63%. Die Antworten fallen je nach Systemanwendergruppe recht unterschiedlich aus.

Bei den zusätzlich eingesetzten Regulierungssystemen wurde in den meisten Fällen RAMBOS genannt.

Eine erfreuliche Steigerung gibt es bei dem Anteil der Grossisten, die den MBR-Lauf unmittelbar vor Lieferscheinschreibung durchführen: 74% in 2006 gegenüber 63% in der letzten Erhebung. Andererseits kommen immerhin vier Betriebe mit nur einem MBR Lauf pro Woche aus.

Saisonregulierung ist ein Thema, dass immer noch 47% der Grossisten nur manuell bearbeiten.

Die Auswirkungen von Mengenanpassung werden im Grosso mit wenigen Ausnahmen analysiert. Nur 13% der Firmen nutzen diese Möglichkeit nicht.

Das zunehmend an Bedeutung gewinnende Non Press Geschäft wird überwiegend (zu 67%) nicht maschinell reguliert. Allenfalls bei pressenahen Produkte wie Kataloge oder Sammelbilder finden die gängigen Instrumente vereinzelt Anwendung.

Das Thema VMP spielt wie schon 2003 für die Regulierung nur eine untergeordnete Rolle. Standardmäßig (zu 89%) werden die Ergebnisse ausremittierter Folgen als Basis der Regulierung genutzt. VH Anpassungen zur Folgenummer aufgrund von VMP Hochrechnungen sind in der Praxis nicht im Einsatz.

Ein hoher Servicegrad zeigt sich bei der Frage zum Thema Nachlieferungen bis zum letzten Angebotstag: Über 40% der Grossisten liefern auch bei Titeln mit monatlicher oder seltenerer Erscheinungsweise bis zum letzten Angebotstag nach.

 

Fragebogen mit Ergebnissen

Um einen schnellen Überblick über die Ergebnisse der Systemerhebung zu erhalten gibt es einen speziell aufbereiteten Fragebogen. In diesem sind Antworten entsprechend ihrer genannten Häufigkeit gekennzeichnet: < 50% (individuelle Nutzung), < 80% (mehrheitliche Nutzung) und >= 80% (Standard).

Ergebnisse als PDF-Dokument
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AUSGEWÄHLTE ERGEBNISDARSTELLUNGEN

Zu den folgenden Fragen wurden Ergebnisvergleiche nach Systemen oder Verknüpfungen mit anderen Fragen aufbereitet. Zu vielen Fragen stehen teilweise ausführliche Kommentare der Anwender zur Verfügung, die in den Rohdaten abrufbar sind.

A Grundlagen

B Termine

C Regulierung