18.09.2009
Umdenken bei Google? „Fast Flip“ könnte Kehrtwende einleiten.
Die weltweiten Diskussionen über die Geschäftspraxis von Google im Zusammenspiel mit den Presseverlagen bleiben nicht ohne Folgen. Mit „Fast Flip“, dem neuen Newsdienst, liegt nun ein erstes Angebot zur Beteiligung der Verlage an den Werbeerlösen von Google vor.
Der VDZ begrüßt grundsätzlich das neue Preismodell von Google mit der Einführung des Produktes Fast Flip, wenn auch begleitende Maßnahmen wie das Ausblenden der Verlagswerbung noch geändert werden müssen. „So langsam versteht man bei Google die Bedenken der Verlage in aller Welt, die Milliarden ausgeben für das Herstellen von Inhalten und die mit der Vermarktung dieser Inhalte in der bisherigen Art durch Google und andere gewerbliche Anbieter nicht einverstanden sind. Wir sehen Google durchaus als Partner auch in der Zukunft. Das setzt aber zwingend voraus, dass die finanziellen Strukturen der Vermarktung nicht einseitig marktbeherrschend von Google festgelegt, sondern in einem Fair Share mit den Inhalte-Anbietern erreicht werden“, - so Wolfgang Fürstner, Geschäftsführer des VDZ.
Weitere Informationen: Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Digitale Medien Tel: +49 (30) 72 62 98-152 E-Mail: a.reibnitz[at]vdz.de
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