01.12.2015

"Demokratie braucht Pressefreiheit"

Pressefreiheit als Grundlage einer demokratischen, pluralistischen Gesellschaft | Neues Motiv der VDZ Anzeigenkampagne zur Pressefreiheit

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) veröffentlicht heute das vierte Motiv der im Januar 2015 gestarteten Pressefreiheitskampagne. Das aktuelle Motiv stellt "Demokratie braucht Pressefreiheit" in den Mittelpunkt einer der für die Kampagne typischen Wordcloud.

Seit Anfang des Jahres hat der VDZ seine Kommunikation zu dem Thema Presse- und Meinungsfreiheit mit der Kampagne noch einmal verstärkt. Das aktuelle Motiv wurde erstmals, montiert auf einem "Lito-Mobil" das während des Publishers` Summit durch Berlin fuhr, gezeigt.

Bereits Anfang des Jahres stieß die Kampagne auf große Resonanz. Die beiden ersten Motive, die nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo geschaltet wurden, zählten über mehrere Wochen im Januar und Februar zu den am meisten geschalteten Anzeigen in Deutschland.

"Die Unabhängigkeit in der Berichterstattung ist Kern der Pressefreiheit. Ihre Grenzen findet sie durch die bestehenden Gesetze und die journalistische Ethik, die im Pressekodex verankert ist, nicht in Einschüchterungsversuchen oder gewaltsamen Übergriffen!", so Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des VDZ.

Was Pressefreiheit für Journalisten und die Gesellschaft bedeutet, kommunizierte der VDZ im Laufe des Jahres regelmäßig:

  • In einer ersten Präsentation fuhr das neue Motiv bereits zum Publishers‘ Summit am 2. November auf einem "Lito-Mobil" durch Berlin, auf einer presserelevanten Stadt-Tour. 
  • Mit der auf der Publishers‘ Night erstmals verliehenen "Goldene Victoria – Pressefreiheit" ehrte der VDZ drei couragierte Journalisten, darunter Peter Bandermann, der durch Dortmunder Neonazis bedrohte Redakteur der Ruhr Nachrichten. Die Laudatio hielt Daniela Schadt.
  • Im Rahmen des Publishers‘ Summit debattierten die Chefredakteure Marion Horn (Bild am Sonntag), Patricia Riekel (Bunte), Klaus Brinkbäumer (Der Spiegel), Christian Krug (Stern) und Giovanni di Lorenzo (Die Zeit) die Relevanz und aktuelle Situation der Pressefreiheit für Verleger, Redakteure und Leser.
  • Den Welttag der Pressefreiheit am 3. Mai begleitete der VDZ zusammen mit Reporter ohne Grenzen, dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, dem Deutscher Journalisten Verband und der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union mit einer Diskussion zum Thema "Wie viel Medienschelte verträgt die Pressefreiheit?"
  • Mit den ersten Kampagnenmotiven bedruckt, fuhren drei "Lito-Mobile" im Januar durch Berlin, mit Stopps an thematisch relevanten Stätten Berlins.
  • Auftakt der VDZ Kampagne für Pressefreiheit war im Januar die Teilnahme von Verbandsvertretern an der Mahnwache am Brandenburger Tor nach den Anschlägen gegen Charlie Hebdo. Ebenfalls positioniert sich der VDZ auch gegen den Anschlag in Kopenhagen Anfang Februar. Die Kommunikation erfolgte auch über die sozialen Medien.

Für den VDZ mit seinen 450 Mitgliedern, die über 5.000 periodisch erscheinende Titel publizieren, tausende Websites und Mobilangebote im Portfolio haben, ist es ein zentrales Anliegen, den Wert des Journalismus und die Leistung von Verlagen noch transparenter zu machen und darüber zu informieren. In Staaten ohne oder mit stark eingeschränkter Pressefreiheit blüht die Korruption, fehlt Rechtsicherheit, Minderheiten werden unterdrückt - dort gibt es weniger Wettbewerb und Vielfalt. Demokratie, Wettbewerb, Unternehmertum, Innovation und Freiheit hängen eng zusammen.

Die Anzeige können Sie hier downloaden und für sich nutzen


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