Zeitschriftenverleger trauern um Dr. Werner Hippe

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Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) gedenkt seines früheren Präsidenten Dr. Werner Hippe, der am 16. April im Alter von 91 Jahren verstorben ist. "Dr. Werner Hippe war ein weitsichtiger Unternehmer und ein einzigartiger Repräsentant der deutschen Verlage. Als VDZ-Präsident hatte er maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Wandel unserer Branche im Zuge der Wiedervereinigung und der damals beginnenden digitalen Revolution. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren", so Prof. Dr. Hubert Burda, Präsident des VDZ.

Dr. Werner Hippe stand als Inhaber des Asgard-Verlags von 1987 bis 1997 an der Spitze des VDZ. "In seine Zeit fiel die große Aufgabe des Aufbaus einer freien Presse in den neuen Bundesländern, die Integration bestehender Verlage in die Gemeinschaft des VDZ und die Gründung der Deutschen Fachpresse", so Stefan Rühling, VDZ-Vizepräsident und Sprecher der Deutschen Fachpresse. Weitere wichtige Initiativen waren das Engagement des VDZ bei der Gründung der Stiftung Lesen (1988), die Einführung der Sendungsart Pressesendung in Vereinbarung mit der Deutschen Post sowie PZ Online – der erste gemeinsame Medien-Service einer Mediengattung im Internet (1996).

"Von 1973 bis 1985 prägte Dr. Werner Hippe als Landesvorsitzender des Verbands der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen maßgeblich die Entwicklung unseres Landesverbandes und blieb ihm als Ehrenvorsitzender bis zuletzt verbunden. Wir werden sein Andenken in Ehren halten", sagt Dr. Christoph Müller, VDZ-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen.

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