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Zeitschriften behaupten sich in der digitalen Medienwelt

Arbeitskreis Digitale Medien PZ Online Erstellt von Ilya

Zeitschriften verfügen trotz des gestiegenen Medienangebots über alle Altersgruppen hinweg über stabile Nutzungsdaten. "Im Alltagsleben der Menschen nehmen Zeitschriften aufgrund ihrer hohen journalistischen Glaubwürdigkeit eine vielfältige und unverzichtbare Begleit- und Ratgeberfunktion wahr", erklärt Karl Dietrich Seikel, Vorsitzender der Publikumszeitschriften im VDZ. Laut internetfacts der AGOF nutzen mittlerweile 60 Prozent der Bevölkerung das Internet als zusätzliches Medium. Gleichwohl ist die Reichweite der Zeitschriften gegenüber den Vorjahren konstant bei 96 Prozent geblieben. Wie sehr sich das Internet bei den jüngeren Zielgruppen durchgesetzt hat, zeigt sich daran, dass mittlerweile 95 Prozent der 14- bis 19-Jährigen das Internet regelmäßig nutzen. Trotz dieses rasanten Anstiegs liegt die Reichweite der Zeitschriften auch in dieser Zielgruppe bei stabilen 95 Prozent.

Zeitschriften verfügen trotz des gestiegenen Medienangebots  über alle Altersgruppen hinweg über stabile Nutzungsdaten. "Im Alltagsleben der Menschen nehmen Zeitschriften aufgrund ihrer hohen journalistischen Glaubwürdigkeit eine vielfältige und unverzichtbare Begleit- und Ratgeberfunktion wahr", erklärt Karl Dietrich Seikel, Vorsitzender der Publikumszeitschriften im VDZ. Laut internetfacts der AGOF nutzen mittlerweile 60 Prozent der Bevölkerung das Internet als zusätzliches Medium.  Gleichwohl ist die Reichweite der Zeitschriften gegenüber den Vorjahren konstant bei 96 Prozent geblieben. Wie sehr sich das Internet bei den jüngeren Zielgruppen durchgesetzt hat, zeigt sich daran, dass mittlerweile 95 Prozent der 14- bis 19-Jährigen das Internet regelmäßig nutzen. Trotz dieses rasanten Anstiegs liegt die Reichweite der Zeitschriften auch in dieser Zielgruppe bei stabilen 95 Prozent.
Im Werbemarkt 2007 konnten die Zeitschriften bislang nur unterproportional von dem leichten Gesamtwachstum profitieren. Laut Nielsen Media Research liegen die Publikumszeitschriften nach den ersten neun Monaten 1,5 Prozent unter dem Vorjahresumsatz (brutto). Dies ist vor allem auf die schwache Entwicklung des privaten Konsums zurückzuführen. Der nachlassende konjunkturelle Aufschwung sowie die sich weiterhin schwach entwickelnde Binnennachfrage im privaten Konsum geben nur bedingt positive Impulse für die Investitionsbereitschaft der werbungtreibenden Wirtschaft. Dies gilt offensichtlich insbesondere für printaffine Wirtschaftsbranchen. Die Kauflust der Konsumenten wird zusätzlich gebremst durch steigende Zinsen, anhaltend hohe Energiepreise sowie die Furcht vor einer weiter steigenden Inflation.
Die allgemein zurückhaltende Konsumneigung spüren die Verlage obendrein in ihren Vertriebsmärkten. So haben sich die Gesamtauflagen der Publikumszeitschriften in den vergangenen Jahren insgesamt leicht rückläufig entwickelt. Diesem Auflagentrend wollen die Verlage gemeinsam mit den Vertriebspartnern von Presse Grosso und Einzelhandel entgegenwirken.  Beispiele für eine Förderung des Presseabsatzes sind eine verbesserte  Warenpräsentation von Zeitschriften im Pressefachhandel, die Erschließung neuer Vertriebslinien für den Pressehandel (insbesondere Lebensmitteldiscounter und Drogeriemärkte) sowie eine gemeinsame Gattungskampagne zur Stimulierung der Zeitschriftenkäufe.

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