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Vor der ersten Verhandlungsrunde: VDZ erwartet Abschluss mit Augenmaß

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"Wir fordern die Journalistengewerkschaften auf, dass sie im Ergebnis zu dem tarifpolitischen Augenmaß der vergangenen Jahre zurückkehren" erklärte VDZ-Verhandlungsführer Dr. Günter Maschke vor der ersten Verhandlungsrunde am kommenden Montag in Berlin zum Abschluss eines neuen Gehaltstarifvertrages für Zeitschriftenredakteure. Die aufgestellte Forderung nach sechs Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten ließe dies allerdings noch nicht erkennen. "Darüber hinaus erwarten wir eine Reformbereitschaft beim Manteltarifvertrag, der noch zum Ende dieses Jahres gekündigt werden könne", so Maschke weiter. Dass Tarifreformen möglich seien, hätten die Tarifvertragsparteien erst jüngst bei der Modernisierung der tariflichen Altersversorgungen bewiesen.

DJV und dju in ver.di hatten den Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitschriften fristgerecht zum 30. September 2013 gekündigt. Dieser Tarifvertrag hatte eine Laufzeit von 38 Monaten und sah eine lineare Erhöhung und eine Einmalzahlung vor.

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