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Zeitschriften in die Schulen

Von der Bücherfabrik zum Zungenbrecher

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VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer und Schauspielerin Dennenesch Zoudé als Vorleser in Berliner Grundschule | VDZ unterstützt Stiftung Lesen

Zum 12. Bundesweiten Vorlesetag besuchten Dennenesch Zoudé, Schauspielerin und Lesebotschafterin, und Stephan Scherzer, VDZ-Hauptgeschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Lesen, die Heinrich-Seidel-Schule in Berlin-Wedding, um das deutschlandweite Vorlesefest mit Schülern zu feiern. Die fünfte Klasse der Grundschule erwartete die beiden schon in der Schulbücherei – es gab viele Fragen und eine Menge Diskussionsbedarf. Die Gesprächsthemen der 21 Kinder reichten vom Bücher lesen zum Bücher schreiben, über Fragen zu Zeitschriften, Zeitungen, Instagram, WhatsApp und Facebook, bis hin zu Sprache und Muttersprache sowie den Herausforderungen der Smartphone-Nutzung, der Gründung einer Buch-Fabrik und dem heimlichen Lesen unter der Bettdecke.

Stephan Scherzer diskutierte mit den Fünftklässlern, wie spannend die Zeit der Digitalisierung ist, in der sie aufwachsen. Denn mit gedrucktem Lesestoff und dem Smartphone erschließt sich eine noch größere Welt, die weit über die bereits beachtliche Bibliothek der Schule hinausgeht. Nur wer liest und an den Dingen der Welt interessiert ist, lernt auch dazu. Dennenesch Zoudé, für die Sprache und Ausdruck zum Kern der Schauspielerei gehört, sagte: "Ich liebe Bücher! Literatur und Lesen inspirieren mich, das ist auch die Basis für meine Arbeit als Schauspielerin. Für meine Rollenvorbereitung ist das Lesen essentiell."

Aber Lesen lehrt auch, dass ein Zungenbrecher eben kein übler Geselle ist, der anderen die Zunge bricht. Mit der wilden Zungenbrechergeschichte von Michael Ende begann Stephan Scherzer die Vorleserunde. Dennenesch Zoudé las aus der "Die Kurzhosengang" von Victor Caspak und Yves Lanois. Eine Geschichte über Freundschaft, Abenteuer und Zusammenhalt. Ein, laut der Kinder, lustig-spannender Vormittag, der ihnen Freude gemacht hat. Nach über einer Stunde bekam jedes Kind noch eine Lesetasche, unter anderem mit Zeitschriften wie Geolino, Zeit Leo und Donald Duck. Die Vorleser wurden mit herzlichem Beifall bedacht und Dennenesch Zoudé durfte noch jede Menge Autogramme geben.

Der Vorlesetag ist eine Kooperation zwischen der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung ‚Die Zeit‘ und der Deutschen Bahn Stiftung, unterstützt durch den VDZ. Bereits zum 12. Mal bildet das deutschlandweite Vorlesefest einen großartigen Rahmen für über 100.000 freiwillige Vorleser, ihre Freude am Lesen und Vorlesen mit anderen zu teilen und damit an diesem Tag besonders auf die Notwendigkeit von Lesekompetenz und Leseverständnis hinzuweisen. Ob in Kindergärten, Krankenhäusern oder im Büro, ob Nachbarskindern, Kollegen oder Fremden, über www.vorlesetag.de findet jeder ein Publikum. Weitere Unterstützer der Initiative sind zahlreiche Unternehmen und Verbände, aber auch Politiker und Prominente wie Dr. Wolfgang Schäuble, Heiko Maas, Bettina Cramer, Marietta Slomka, Eckart von Hirschhausen oder Giovanni di Lorenzo, unter dem Motto "Vorlesen braucht Vorbilder!"

Der VDZ und seine über 450 Mitgliedsverlage unterstützen die Stiftung Lesen im Bereich Leseförderung nicht nur am 20. November, sondern u. a. auch mit der Kampagne "Zeitschriften in die Schulen" in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Presse-Grosso und mit weiteren unterschiedlichen Aktionen im Jahresverlauf.

Fotos: © VDZ/Ole Bader http://we.tl/aZRnGYeDXO (Link verfügbar bis 26.11.2015)

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