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5. VDZ Tech Summit mehr denn je Dialogplattform zwischen Management, IT und Praxis

Nachrichten Pressemeldung Print & Digital

Start des zweitägigen Programms heute in Hamburg mit 39 nationalen und internationalen Top-Referenten | Schwerpunktthemen Big Data, Künstliche Intelligenz und Machine Learning | Trends und Best Practices an der Schnittstelle zwischen IT und Business

Stefan Winners, Mitglied des Vorstands - Digital, Hubert Burda Media (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

Helmut Krasnik, Managing Director Corporate Digital Platforms, Axel Springer (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Print und Digitale Medien im VDZ (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

Moderatorenduo des Tech Summit: Dr. Jana Moser und Stefan Huegel (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

Martha Stone, CEO, World Newsmedia Network (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

David Kaiser, Country Manager Germany, New Technologies, Amazon (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

Charlie Wells, Deputy Snapchat Editor, The Economist (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

Martha Stone, CEO, World Newsmedia Network (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

Timo Nolte beim VDZ Tech Summit (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

5. VDZ Tech Summit (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

5. VDZ Tech Summit (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

5. VDZ Tech Summit (Fotos: Sarah Porsack für VDZ Akademie)

Im Mittelpunkt des 5. VDZ Tech Summit steht die medial-technologische Entwicklung, die ein atemberaubendes Veränderungstempo kennzeichnet. Die Veränderungsgeschwindigkeit zeigt sich ganz besonders beim Top-Thema des Jahres, der Nutzung künstlicher Intelligenz für Medienhäuser, dem der Summit allein fünf Vorträge widmet. „Künstliche Intelligenz ergänzt Automatisierung, Robot-Journalismus sowie selbstlernende und selbstschreibende Systemen. In fünf Jahren wird bei vielen Texten nicht klar sein, ob ein Redakteur oder eine Maschine den Text formuliert hat. Gut strukturierte Daten wie bei Fußballergebnissen lassen sich schon jetzt umsetzen, bald aber auch bei komplexeren Themen“, so jüngst VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer.

Die strategische Einordnung der technischen Entwicklungen nahm gleich zu Beginn Stefan Winners, Digitalvorstand bei Hubert Burda Media, in seiner Keynote vor. Angesichts der Erwartung, dass viele Entwicklungen nicht aus Europa kommen, der Wettbewerb aus Asien zunehmen werde, sei Europa gefordert, in der Digitalisierung mehr mitzuspielen. Das größte Potenzial der Digitalisierung sieht er bei vielen mittelständischen (B2B-)Unternehmen: „Dort ist aktuell das meiste Potenzial laut einer aktuellen McKinsey-Studie“, die das realisierte Digitalisierungspotenzial in Deutschland aktuell bei nur zehn Prozent sieht. Er forderte, sich als Medienhäuser im digitalen Umfeld neu zu erfinden. Für das „wie“ der Neuerfindung nannte er u.a. Punkte wie: Tiefe statt Breite, Weltklasse Management-Teams, Fokussierung.

Ihm schloss sich Helmut Krasnik, Managing Director Corporate Digital Platforms von Axel Springer an, der ebenso wie Winners mehr Kooperationen unter Verlagen fordert. „Wer glaubt, sein lokales Süppchen zu kochen, hat langfristig keine Chance“, sagte Krasnik angesichts der Tatsache, dass die Umsätze der deutschen Medienunternehmen dem Quartalsgewinn von Facebook entsprechen. „Wir müssen uns zusammenschließen – und zwar strategisch, nicht nur hier und da bei Konferenzen“, um die Digitalisierung zu meistern und gegen internationale Player erfolgreich zu sein. Er betonte aber auch, dass jeder digitale Business Case nach der fünften Frage nicht mehr beweisbar wäre. „Entweder glaubt man an sein Produkt oder eben nicht. Es hat also auch was mit Bauchgefühl zu tun, womit wir wieder beim Faktor ‚Human Resources‘ sind.“

Insgesamt stehen auf der Agenda der zwei Tage heute und morgen zwei Wake Up Calls, 27 Fach-Vorträge, drei Vorträge im Format „out of the box“, zwei Start-up Trend Pitches sowie eine gemeinsame Networking Night. Dabei treffen 170 IT- und Business-Entscheider auf 39 nationale und internationale TOP-Experten. Mit dem Kongress will die VDZ Akademie die Teilnehmer nicht nur auf den neuesten Stand der Technologie und deren Anwendung in der Medienwelt bringen, sondern auch den Dialog und das gemeinsame Verständnis zwischen Business- und IT-Entscheidern noch effektiver machen. „Es ist unglaublich, welche Entwicklungssprünge in einzelnen Bereichen in gerade einmal zwölf Monaten sichtbar wurden. Allein die immer breiteren Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in betrieblichen Prozessen sind enorm und versprechen erhebliche Effizienzgewinne für Verlage und Medienhäuser“, so Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Print und Digitale Medien.

Mit einer gemeinsamen Networking Night schließt der erste Kongresstag heute Abend. Dort steht neben den Einblicken über erfolgreiche Strategien und technologische Lösungen, neben Inspiration, Innovation vor allem der Dialog zwischen Business- und IT-Entscheidern im Vordergrund.

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